bestehlen
Einer Person heimlich etwas wegnehmen, das ihr gehört; jemanden zum Opfer eines Diebstahls machen. Im Gegensatz zu „stehlen“ steht hier die beraubte Person im Mittelpunkt.
Sie wurde im Gedränge auf dem Markt bestohlen.

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Einer Person heimlich etwas wegnehmen, das ihr gehört; jemanden zum Opfer eines Diebstahls machen. Im Gegensatz zu „stehlen“ steht hier die beraubte Person im Mittelpunkt.
Sie wurde im Gedränge auf dem Markt bestohlen.

„Bestehlen“ ist ein untrennbares Verb, das sich vom Verb „stehlen“ ableitet. Die Vorsilbe „be-“ verlagert den Fokus vom gestohlenen Gegenstand auf die Person, die zum Opfer des Diebstahls wird.
Pass auf deine Tasche auf, damit dich niemand bestiehlt.
Bei diesem Verb ist die Person, der etwas gestohlen wird, immer das direkte Objekt im Akkusativ. Der gestohlene Gegenstand wird meist nicht genannt.
Ein Taschendieb hat den Touristen im Bus bestohlen.
Sehr oft wird dieses Verb im Passiv verwendet, um auszudrücken, dass man Opfer eines Diebstahls wurde. Die typische Formulierung lautet: „Ich wurde bestohlen.“
Mir wurde meine Brieftasche geklaut, ich wurde also bestohlen.
„stehlen“ und „bestehlen“ beschreiben beide einen Diebstahl, aber sie haben einen anderen Schwerpunkt. Bei „stehlen“ steht meistens die gestohlene Sache im Mittelpunkt: jemand stiehlt ein Handy, Geld oder ein Fahrrad. Bei „bestehlen“ steht die betroffene Person im Mittelpunkt: jemand bestiehlt einen Kunden, eine Freundin oder einen Kollegen. Deshalb braucht „bestehlen“ normalerweise eine Person als Objekt. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beide zur gleichen Handlung gehören. Merksatz: Man stiehlt etwas, aber man bestiehlt jemanden.

Der Mann bestiehlt ältere Menschen auf dem Markt.
Im Zug wurde meiner Kollegin der Laptop gestohlen.