
birne
(Umgangssprachlich, abwertend) Verrückt, dumm oder nicht bei Verstand. Oft in der Wendung „jemanden birne machen“ verwendet.
Der Lärm von der Baustelle macht mich noch ganz birne.
Birne
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(Umgangssprachlich, abwertend) Verrückt, dumm oder nicht bei Verstand. Oft in der Wendung „jemanden birne machen“ verwendet.
Der Lärm von der Baustelle macht mich noch ganz birne.
Das Adjektiv „birne“ leitet sich vom Nomen „die Birne“ ab. „Birne“ ist umgangssprachlich auch ein Wort für „Kopf“. Wenn jemand „birne“ ist, ist also etwas mit seinem Kopf nicht in Ordnung.
Von der ganzen Rechnerei ist mir der Kopf ganz birne geworden.
Dieses Adjektiv ist unveränderlich und wird nur prädikativ (nach einem Verb wie „sein“ oder „werden“) oder adverbial verwendet. Man kann es nicht vor ein Nomen stellen und deklinieren.
Nach der langen Party war er am nächsten Tag total birne.
Das Wort wird oft in festen Wendungen benutzt. Sehr häufig sind „jemanden birne machen“ (jemanden verrückt machen) und „ganz birne sein/werden“ (völlig verwirrt sein/werden).
Hör auf mit dem Lärm, du machst mich noch ganz birne!
„Birne“ ist ein sehr informelles Wort aus der Umgangssprache. Verwende es nur in lockeren Gesprächen mit Freunden oder Familie, aber nicht in formellen oder schriftlichen Kontexten.
Die Hitze macht mich heute echt birne.
Die Birne und die Rübe können beide umgangssprachlich mit einer Person verbunden werden, aber sie setzen einen anderen Schwerpunkt. Birne bezeichnet dabei abwertend jemanden als verrückt oder dumm, Rübe meint scherzhaft den menschlichen Kopf. Für eine Beleidigung passt „Birne“, für den Kopf eher „Rübe“.

Nach dieser völlig verrückten Idee hielt ihn die Gruppe für eine Birne.
Nach dem langen Arbeitstag brummte ihm die Rübe.