bissi
Umgangssprachliche und regionale (besonders süddeutsche/österreichische) Variante von „bisschen“. Es bedeutet eine kleine Menge, ein kurzes Stück oder eine kurze Zeit.
Wart mal, das dauert nur ein bissi.

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Umgangssprachliche und regionale (besonders süddeutsche/österreichische) Variante von „bisschen“. Es bedeutet eine kleine Menge, ein kurzes Stück oder eine kurze Zeit.
Wart mal, das dauert nur ein bissi.

„Bissi“ ist eine umgangssprachliche Variante, die vor allem in Süddeutschland und Österreich verwendet wird. In formellen Situationen oder in der Schriftsprache sollte man es vermeiden.
Kannst du bitte ein bissi lauter sprechen?
„Bissi“ wird wie „bisschen“ verwendet, um Adjektive, Adverbien oder Verben abzuschwächen. Es steht oft nach dem unbestimmten Artikel „ein“.
Ich bin heute ein bissi müde.
Das Wort leitet sich von „der Bissen“ ab, was ein kleines Stück Essen (ein „Happen“) ist. Diese Herkunft hilft, die Bedeutung „eine kleine Menge“ zu verstehen.
Gib mir bitte nur ein bissi Soße.
„etwas“ und „bissi“ können beide eine kleine Menge oder ein geringes Maß ausdrücken. „etwas“ ist neutral und kann als Pronomen oder Adverb benutzt werden: Man kann etwas essen oder etwas müde sein. „bissi“ ist eine lockere, regionale Form von „bisschen“ und klingt besonders süddeutsch oder österreichisch. Es passt gut in vertrauten Gesprächen, aber nicht in formellen Texten. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft „ein wenig“ meinen. „Etwas“ ist die sichere Standardform, „bissi“ ist eher Alltagssprache in bestimmten Regionen.

Warte bitte noch ein bissi, wir sind gleich fertig.
Sofia ist heute etwas müde.