blutig
Mit Blut bedeckt, aus Blut bestehend oder Blut enthaltend.
Nach dem Sturz hatte er ein blutiges Knie.

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Mit Blut bedeckt, aus Blut bestehend oder Blut enthaltend.
Nach dem Sturz hatte er ein blutiges Knie.

Das Adjektiv „blutig“ leitet sich direkt vom Nomen „das Blut“ ab. Die Grundbedeutung bezieht sich immer auf Blut.
Nach dem Kampf war sein Hemd voller Blut.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „blutig“ oft mit kleinen Verletzungen kombiniert. Typische Beispiele sind „eine blutige Nase“, „ein blutiges Knie“ oder „eine blutige Wunde“.
Das Kind kam mit einer blutigen Nase nach Hause.
Im Kontext von Konflikten wie Krieg oder Streit hat „blutig“ eine übertragene Bedeutung und meint „gewalttätig“ oder „mit vielen Toten“. Häufige Verbindungen sind „ein blutiger Kampf“ oder „eine blutige Auseinandersetzung“.
Der Film zeigt die blutige Geschichte des Bürgerkriegs.
Wenn man in einem Restaurant über Fleisch, insbesondere Steak, spricht, bedeutet „blutig“ „nur kurz angebraten“ oder „innen noch roh“ (auf Englisch „rare“).
Er bestellt sein Steak immer blutig.
Der Ausdruck „blutiger Anfänger“ ist eine feste Redewendung. Er beschreibt eine Person, die absolut keine Erfahrung in einem Bereich hat und wird oft umgangssprachlich verwendet.
Keine Sorge, beim Kochen sind wir alle mal als blutige Anfänger gestartet.
„erfahren“ und „blutiger Anfänger“ stehen in einem klaren Gegensatz, wenn es um Können und Praxis geht. Eine erfahrene Person hat schon viel gemacht und kennt sich aus. Ein „blutiger Anfänger“ hat dagegen fast oder gar keine Erfahrung in einem Bereich. „blutig“ bedeutet hier nicht wirklich mit Blut, sondern gehört zur festen Wendung „blutiger Anfänger“. Man benutzt „erfahren“ für Sicherheit und Routine, „blutiger Anfänger“ für den Anfang ohne Übung.

Frau Braun ist beim Programmieren noch eine blutige Anfängerin.
Beim Termin erklärt uns eine erfahrene Beraterin die nächsten Schritte.