
Bock haben auf
Umgangssprachlich für Lust oder Interesse an etwas haben. Wird sehr häufig in der Verneinung „keinen Bock haben“ verwendet.
Ich habe heute Abend total Bock auf Pizza.
Bock
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Umgangssprachlich für Lust oder Interesse an etwas haben. Wird sehr häufig in der Verneinung „keinen Bock haben“ verwendet.
Ich habe heute Abend total Bock auf Pizza.

Das männliche Tier von bestimmten Tierarten, insbesondere von Ziegen, Schafen oder Rehen.
Der Bock stand stolz auf dem Felsen und überblickte sein Revier.

Eine Redewendung, die bedeutet, einen groben Fehler zu machen oder sich einen Schnitzer zu leisten.
Mit dieser falschen Berechnung hat er bei dem Projekt wirklich einen Bock geschossen.

Ein Gestell, oft mit vier Beinen, das zum Abstützen oder Bearbeiten von Gegenständen dient, z.B. ein Sägebock.
Stell das Holzbrett auf den Bock, dann kann ich es leichter sägen.

Eine Redewendung, die bedeutet, jemandem eine Aufgabe zu übertragen, für die er völlig ungeeignet ist und bei der er wahrscheinlich Schaden anrichten wird.
Dem notorischen Zuspätkommer die Zeitplanung zu überlassen, heißt den Bock zum Gärtner zu machen.
Die idiomatischen Bedeutungen erkennt man an den Verben: „Bock haben“ (Lust), „einen Bock schießen“ (Fehler machen) oder „den Bock zum Gärtner machen“ (ungeeignete Person). Die wörtlichen Bedeutungen (Tier, Gestell) erschließen sich aus dem situativen Kontext.
Ich habe einen Bock geschossen und die falsche Datei gelöscht.
Die Wendung „Bock haben“ ist sehr umgangssprachlich und wird vor allem von jüngeren Leuten verwendet. Besonders häufig ist die negative Form „keinen Bock haben“.
Sorry, ich komme nicht mit, ich hab keinen Bock auf Kino heute.
Die Wendung erfordert die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ, um zu sagen, worauf man Lust hat.
Hast du Bock auf ein Eis?
Der Ausdruck „einen Bock schießen“ ist eine feste Redewendung und bedeutet, einen deutlichen, oft peinlichen Fehler zu machen. Das Verb „schießen“ wird dabei konjugiert.
Der Torwart hat einen Bock geschossen und das Spiel verloren.
„Den Bock zum Gärtner machen“ ist eine feste Redewendung. Man benutzt sie, wenn man einer Person eine Verantwortung gibt, für die sie nachweislich ungeeignet ist.
Ihm das Geld anzuvertrauen, hieße, den Bock zum Gärtner zu machen.
Bock und Esel können beide ein Gestell zum Abstützen bei der Arbeit bezeichnen. Bock ist die allgemeine Bezeichnung für ein solches Arbeitsgestell; Esel bezeichnet ebenfalls ein oft hölzernes Gestell, besonders zum Halten von Gegenständen beim Malen oder Sägen.

Der Tischler legt die schwere Platte zum Bearbeiten auf zwei Böcke.
Der Tischler legt das Holzstück zum Sägen auf den Esel.