blöd
Drückt aus, dass eine Situation, ein Ereignis oder ein Umstand ärgerlich, unangenehm oder unglücklich ist.
Es ist blöd, dass der Zug schon wieder Verspätung hat.

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Drückt aus, dass eine Situation, ein Ereignis oder ein Umstand ärgerlich, unangenehm oder unglücklich ist.
Es ist blöd, dass der Zug schon wieder Verspätung hat.

Das Wort „blöd“ ist sehr umgangssprachlich. In formellen oder professionellen Situationen sollte man es vermeiden, um nicht unhöflich oder zu informell zu klingen.
Mein Chef fand meine Idee anscheinend ziemlich blöd.
Um eine unangenehme Situation zu beschreiben, wird oft die Struktur „Es ist blöd, dass ...“ oder „Es ist blöd, wenn ...“ verwendet. Das Subjekt ist hier das unpersönliche „es“.
Es ist blöd, dass ich meinen Schlüssel vergessen habe.
Wenn „blöd“ eine Person oder Handlung als dumm beschreibt, steht es oft mit Wörtern wie „Frage“, „Fehler“ oder „Idee“.
Das war ein blöder Fehler, der uns viel Zeit gekostet hat.
Die Wendung „blöd tun“ bedeutet, sich absichtlich dumm oder unwissend zu stellen. Das Verb „tun“ wird dabei konjugiert.
Er tut nur so blöd, in Wirklichkeit kennt er die Antwort.
„schlecht“ und „blöd“ können beide ausdrücken, dass etwas nicht gut oder unangenehm ist. „schlecht“ ist neutraler und passt zu Qualität, Leistung, Wetter, Bedingungen oder auch dazu, wie etwas gemacht wird. „blöd“ klingt umgangssprachlicher und meint oft: Das ist ärgerlich, unpraktisch oder dumm gelaufen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide negativ sind. Aber „blöd“ passt nicht immer dort, wo man genau über Qualität spricht. Außerdem kann „blöd“ bei Personen „dumm“ bedeuten, was schnell unhöflich klingt.

Es war blöd, dass der Film genau nach der Arbeit schon ausverkauft war.
Die Verbindung im Zug war so schlecht, dass ich keine Nachricht schicken konnte.