
blöd
Drückt aus, dass eine Situation, ein Ereignis oder ein Umstand ärgerlich, unangenehm oder unglücklich ist.
Es ist blöd, dass der Zug schon wieder Verspätung hat.
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Drückt aus, dass eine Situation, ein Ereignis oder ein Umstand ärgerlich, unangenehm oder unglücklich ist.
Es ist blöd, dass der Zug schon wieder Verspätung hat.

Beschreibt eine Person als dumm oder nicht sehr intelligent. Kann auch eine Handlung als unklug bezeichnen.
Das war eine blöde Idee, bei diesem Wetter loszufahren.

Sich absichtlich dumm oder unwissend stellen, um einer Verantwortung oder Frage auszuweichen.
Tu nicht so blöd, du weißt genau, was ich meine.

Beschreibt ein Verhalten, das albern oder kindisch ist, oft auf eine harmlose oder scherzhafte Weise.
Hör auf, so blöd zu grinsen!
Das Wort „blöd“ ist sehr umgangssprachlich. In formellen oder professionellen Situationen sollte man es vermeiden, um nicht unhöflich oder zu informell zu klingen.
Mein Chef fand meine Idee anscheinend ziemlich blöd.
Um eine unangenehme Situation zu beschreiben, wird oft die Struktur „Es ist blöd, dass ...“ oder „Es ist blöd, wenn ...“ verwendet. Das Subjekt ist hier das unpersönliche „es“.
Es ist blöd, dass ich meinen Schlüssel vergessen habe.
Wenn „blöd“ eine Person oder Handlung als dumm beschreibt, steht es oft mit Wörtern wie „Frage“, „Fehler“ oder „Idee“.
Das war ein blöder Fehler, der uns viel Zeit gekostet hat.
Die Wendung „blöd tun“ bedeutet, sich absichtlich dumm oder unwissend zu stellen. Das Verb „tun“ wird dabei konjugiert.
Er tut nur so blöd, in Wirklichkeit kennt er die Antwort.
Schade drückt vor allem Bedauern über etwas Verlorenes oder Verpasstes aus, während blöd die Situation als unangenehm oder ärgerlich bewertet. Bei einer Absage passt „schade“, wenn der Verlust im Mittelpunkt steht, und „blöd“, wenn die unangenehme Lage betont wird.

Blöd, dass unser gemeinsamer Ausflug heute wegen des Regens ausfällt.
Schade, dass unser gemeinsamer Ausflug heute ausfällt.