boomen
Einen starken wirtschaftlichen Aufschwung erleben; sich sehr schnell und erfolgreich entwickeln.
Seit der Einführung des neuen Produkts boomt das Geschäft.

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Einen starken wirtschaftlichen Aufschwung erleben; sich sehr schnell und erfolgreich entwickeln.
Seit der Einführung des neuen Produkts boomt das Geschäft.

Das Verb „boomen“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen („to boom“). Es hat sich im Deutschen als gängiger Ausdruck für einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung etabliert.
Die Baubranche boomt dank der niedrigen Zinsen.
„Boomen“ wird intransitiv verwendet. Das bedeutet, es steht ohne Akkusativobjekt. Das Subjekt des Satzes ist immer die Sache, die den Aufschwung erlebt.
Der Online-Handel boomt seit Jahren.
Typischerweise sind es wirtschaftliche Bereiche, die „boomen“. Häufige Subjekte sind „die Wirtschaft“, „der Markt“, „eine Branche“, „der Tourismus“ oder „das Geschäft“.
In dieser Region boomt der Tourismus im Sommer.
„wachsen“ und „boomen“ können beide ausdrücken, dass etwas mehr oder größer wird. „wachsen“ ist das allgemeine Wort und passt für Zahlen, Mengen, Bedeutung oder auch für Lebewesen. „boomen“ benutzt man vor allem, wenn sich ein Bereich sehr schnell und sehr erfolgreich entwickelt, besonders in Wirtschaft, Handel oder Trends. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Zunahme beschreiben. „boomen“ ist aber stärker und positiver: Nicht jedes Wachstum ist gleich ein Boom.

Wegen der vielen neuen Kunden boomt der Online-Handel in dieser Stadt.
Die Zahl der Mitglieder im Sportverein wächst seit dem Sommer.