
gedeihen
Sich gut und kräftig entwickeln; wachsen und blühen. Wird hauptsächlich für Pflanzen verwendet.
Die Tomaten gedeihen in diesem sonnigen Sommer prächtig.
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Sich gut und kräftig entwickeln; wachsen und blühen. Wird hauptsächlich für Pflanzen verwendet.
Die Tomaten gedeihen in diesem sonnigen Sommer prächtig.

Im übertragenen Sinne: sich erfolgreich entwickeln, prosperieren oder aufblühen. Bezieht sich auf Personen, Unternehmen, Projekte oder Zustände.
In einem kreativen Umfeld gedeihen die besten Ideen.
„Gedeihen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ge-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm verbunden.
Ich hoffe, dass die neuen Pflanzen gut gedeihen.
Das Perfekt von „gedeihen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Zustandsveränderung (das Wachsen) beschreibt. Die Form lautet „ist gediehen“.
Die Kräuter auf dem Balkon sind dieses Jahr prächtig gediehen.
Das Verb „gedeihen“ gehört zur gehobenen Sprache. Es klingt formeller und poetischer als das alltägliche Wort „wachsen“.
In dieser friedlichen Umgebung konnte die Kunst richtig gedeihen.
Im Zusammenhang mit Pflanzen wird „gedeihen“ oft mit Adverbien wie „prächtig“, „gut“ oder „hervorragend“ kombiniert, um das starke Wachstum zu betonen.
Meine Rosen gedeihen an diesem sonnigen Platz besonders gut.
Die übertragene Bedeutung erkennt man am Kontext. Wenn es um abstrakte Dinge wie „Ideen“, „Unternehmen“, „Kultur“ oder „Geschäfte“ geht, ist nicht das wörtliche Wachsen gemeint.
Das kleine Unternehmen ist in den letzten Jahren gut gediehen.
Beide Wörter können die Entwicklung eines Projekts beschreiben. „Entstehen“ bleibt neutral und bezeichnet, dass das Projekt sich bildet oder entwickelt, während „gedeihen“ ausdrücklich eine gute und erfolgreiche Entwicklung nahelegt. Verwende „gedeihen“, wenn der positive Verlauf wichtig ist, und sonst „entstehen“.

Dank der guten Zusammenarbeit gedieh das gemeinsame Projekt schnell.
Aus den ersten Gesprächen entstand ein gemeinsames Projekt.