gedeihen
Sich gut und kräftig entwickeln; wachsen und blühen. Wird hauptsächlich für Pflanzen verwendet.
Die Tomaten gedeihen in diesem sonnigen Sommer prächtig.

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Sich gut und kräftig entwickeln; wachsen und blühen. Wird hauptsächlich für Pflanzen verwendet.
Die Tomaten gedeihen in diesem sonnigen Sommer prächtig.

„Gedeihen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ge-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm verbunden.
Ich hoffe, dass die neuen Pflanzen gut gedeihen.
Das Perfekt von „gedeihen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Zustandsveränderung (das Wachsen) beschreibt. Die Form lautet „ist gediehen“.
Die Kräuter auf dem Balkon sind dieses Jahr prächtig gediehen.
Das Verb „gedeihen“ gehört zur gehobenen Sprache. Es klingt formeller und poetischer als das alltägliche Wort „wachsen“.
In dieser friedlichen Umgebung konnte die Kunst richtig gedeihen.
Im Zusammenhang mit Pflanzen wird „gedeihen“ oft mit Adverbien wie „prächtig“, „gut“ oder „hervorragend“ kombiniert, um das starke Wachstum zu betonen.
Meine Rosen gedeihen an diesem sonnigen Platz besonders gut.
Die übertragene Bedeutung erkennt man am Kontext. Wenn es um abstrakte Dinge wie „Ideen“, „Unternehmen“, „Kultur“ oder „Geschäfte“ geht, ist nicht das wörtliche Wachsen gemeint.
Das kleine Unternehmen ist in den letzten Jahren gut gediehen.
„kümmern“ und „gedeihen“ bilden hier einen Gegensatz, wenn es um Wachstum geht. „kümmern“ beschreibt, dass eine Pflanze schwach bleibt und nicht richtig wächst. „gedeihen“ bedeutet dagegen, dass eine Pflanze gut, kräftig und gesund wächst. Beide Wörter passen besonders gut zu Pflanzen. Einfach gesagt: Eine Pflanze kümmert, wenn es ihr schlecht geht; sie gedeiht, wenn die Bedingungen gut sind.

Im warmen Gewächshaus gedeihen die Kräuter besonders gut.
Die Tomaten kümmern, weil sie zu wenig Sonne bekommen.