Ein bräunliches, weiches Sedimentgestein, das als fossiler Brennstoff zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt wird. Sie hat einen geringeren Energiegehalt als Steinkohle.
beispiel
In der Lausitz wird in großen Tagebauen Braunkohle zur Verstromung abgebaut.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus dem Adjektiv „braun“ und dem Nomen „die Kohle“. Es beschreibt also wörtlich eine Sorte von Kohle, die braun ist.
BEISPIEL
Braunkohle ist weicher als Steinkohle.
Typische Komposita
„Braunkohle“ ist oft der erste Teil von langen, spezifischen Nomen. Häufige Beispiele sind der „Braunkohletagebau“, das „Braunkohlekraftwerk“ und der „Braunkohleausstieg“.
BEISPIEL
Das Braunkohlekraftwerk wird nächstes Jahr abgeschaltet.
Typische Verben
Im Kontext von Bergbau und Energiegewinnung wird „Braunkohle“ mit spezifischen Verben kombiniert: Man kann sie „abbauen“, „fördern“ oder „verstromen“ (daraus Strom machen).
BEISPIEL
In dieser Region wird seit über 100 Jahren Braunkohle gefördert.
Kultureller Kontext
Der Umgang mit Braunkohle ist in Deutschland ein wichtiges politisches und gesellschaftliches Thema. Der Begriff „Kohleausstieg“ bezieht sich hauptsächlich auf das Ende der Stromerzeugung aus Braunkohle.
BEISPIEL
Die Debatte um den Braunkohleausstieg beschäftigt die Politik seit Jahren.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Braunkohle vs Kohle
„die Kohle“ und „die Braunkohle“ gehören zum gleichen Bereich, weil beide fossile Brennstoffe bezeichnen können. „Kohle“ ist der allgemeine Begriff. Er kann verschiedene Arten von Kohle meinen. „Braunkohle“ ist genauer: Sie bezeichnet eine bestimmte, eher weiche und bräunliche Kohleart mit geringerem Energiegehalt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Braunkohle eine Art von Kohle ist. Wenn die genaue Sorte wichtig ist, sagt man „Braunkohle“. Wenn es nur allgemein um den Brennstoff geht, reicht oft „Kohle“.
Braunkohle
Braunkohle wird in einigen Regionen noch zur Stromerzeugung abgebaut.