
büssen für
Für ein Vergehen, eine Schuld oder eine Sünde die negativen Konsequenzen tragen und dadurch sühnen. Hat oft eine moralische oder religiöse Dimension.
Er war der Überzeugung, für seine Taten in der Jugend ein Leben lang büssen zu müssen.
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Für ein Vergehen, eine Schuld oder eine Sünde die negativen Konsequenzen tragen und dadurch sühnen. Hat oft eine moralische oder religiöse Dimension.
Er war der Überzeugung, für seine Taten in der Jugend ein Leben lang büssen zu müssen.

Eine Geldstrafe (ein Bußgeld) für eine Ordnungswidrigkeit oder ein geringfügiges Vergehen bezahlen müssen.
Wer hier falsch parkt, muss mit 50 Euro büssen.
Das Verb „büßen“ hängt eng mit den Substantiven „die Buße“ (Sühne, Strafe) und „das Bußgeld“ (Geldstrafe) zusammen. Diese Verbindung hilft, beide Bedeutungen des Verbs zu verstehen.
Für seine Fehler musste er teuer büßen.
In der moralischen Bedeutung „sühnen“ steht „büßen“ immer mit der Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ. Man büßt immer „für“ eine Tat oder eine Sünde.
Im Roman muss der Held für die Sünden seiner Vorfahren büßen.
Die Bedeutung „für eine Schuld sühnen“ gehört einem gehobenen, oft literarischen oder religiösen Sprachstil an. Im normalen Alltag wird sie selten verwendet.
Der Priester sagte ihm, er müsse für seine Lügen büßen.
Wenn es um eine Geldstrafe geht, wird „büßen“ oft direkt mit dem Betrag als Akkusativobjekt verwendet. Man kann zum Beispiel „50 Euro büßen“.
Wenn du zu schnell fährst, musst du ordentlich büßen.
Zahlen bezeichnet neutral das Geben von Geld und kann sich auch auf ein Bußgeld beziehen. Büssen stellt dagegen den Zusammenhang mit einem Vergehen und der dafür verhängten Geldstrafe in den Mittelpunkt.

Paul muss das Falschparken mit einer Geldstrafe von 40 Euro büssen.
Nach dem Falschparken muss Paul ein Bußgeld von 40 Euro zahlen.