
das Credo
Eine persönliche Grundüberzeugung, ein Leitsatz oder ein Prinzip, nach dem jemand sein Handeln ausrichtet.
Sein Credo war, niemals aufzugeben und immer an sich zu glauben.
Credo
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Eine persönliche Grundüberzeugung, ein Leitsatz oder ein Prinzip, nach dem jemand sein Handeln ausrichtet.
Sein Credo war, niemals aufzugeben und immer an sich zu glauben.

Das christliche Glaubensbekenntnis, das als fester Bestandteil im Gottesdienst gesprochen oder gesungen wird.
Nach der Predigt sprach die Gemeinde gemeinsam das Credo.
Das Wort „Credo“ stammt direkt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ich glaube“. Diese Herkunft erklärt, warum es im Deutschen als Fremdwort mit einer festen Form verwendet wird.
Das Credo des Unternehmens ist, stets innovative Produkte zu entwickeln.
Ob die persönliche Überzeugung oder das Glaubensbekenntnis gemeint ist, erkennt man am Kontext. Wörter wie „Kirche“ oder „Gottesdienst“ deuten auf die religiöse Bedeutung hin, während Kontexte wie „Firma“, „Philosophie“ oder „persönlich“ auf den Leitsatz verweisen.
Das Credo der Firma lautet: Der Kunde ist König.
„Credo“ gehört zur gehobenen Sprache und wird oft in formellen, intellektuellen oder schriftlichen Kontexten verwendet, um eine grundlegende Überzeugung auszudrücken.
In seiner Antrittsrede formulierte der neue Direktor das Credo für seine Amtszeit.
Um ein persönliches Credo zu beschreiben, wird oft die Formulierung „Das Credo lautet:“ oder „Sein/Ihr Credo ist:“ verwendet, gefolgt von einem Satz oder einer Infinitivkonstruktion.
Ihr Credo lautet: Qualität vor Quantität.
Ein Motto fasst einen Leitgedanken meist kurz und einprägsam zusammen. Ein Credo bezeichnet eher die persönliche Grundüberzeugung oder das Prinzip hinter dem Handeln. Für einen knappen Wahlspruch passt Motto; wenn die Überzeugung selbst im Mittelpunkt steht, ist Credo passender.

Dass ein Mensch sein Leben lang lernen kann, ist Marias Credo.
„Lernen hört nie auf“ ist Marias Motto.