dafür
Drückt Zustimmung oder Unterstützung für eine Sache aus; im Gegensatz zu „dagegen“.
Sollen wir ins Kino gehen? Ich bin dafür.

Loading your saved state.
Drückt Zustimmung oder Unterstützung für eine Sache aus; im Gegensatz zu „dagegen“.
Sollen wir ins Kino gehen? Ich bin dafür.

„Dafür“ ist ein Pronominaladverb, das aus „da“ und der Präposition „für“ besteht. Es ersetzt „für + Sache/Satz“ und hilft, Wiederholungen zu vermeiden.
Ich interessiere mich für Politik. -> Ich interessiere mich dafür.
Wenn „dafür“ am Anfang eines Hauptsatzes steht (Position 1), folgt das Verb direkt danach auf Position 2. Diese Umstellung nennt man Inversion.
Ich habe viel gearbeitet. Dafür bin ich jetzt sehr müde.
„Dafür“ ist die typische Antwort auf die Frage „Wofür?“. Es erklärt den Zweck oder die Funktion von etwas.
Wofür brauchst du den Hammer? Dafür, um ein Bild aufzuhängen.
In dieser Bedeutung verbindet „dafür“ oft zwei Handlungen in einer Art „Deal“. Die Struktur ist häufig: „Du tust X für mich, dafür tue ich Y für dich.“
Du hilfst mir beim Umzug, dafür lade ich dich zum Essen ein.
Die Wendung „nichts dafür können“ ist sehr gebräuchlich und bedeutet „keine Schuld haben“. Die Person, die unschuldig ist, steht als Subjekt im Satz.
Ich kann nichts dafür, dass der Zug Verspätung hat.
„Dafür“ wird oft nach einer negativen Aussage verwendet, um einen positiven, ausgleichenden Aspekt einzuleiten. Es steht häufig in Verbindung mit „aber“.
Der Winter ist kalt, aber dafür kann man Ski fahren.
„damit“ und „dafür“ können beide mit einem Zweck zusammenhängen, aber sie werden anders benutzt. „damit“ kann einen Nebensatz einleiten: Es sagt, welches Ziel eine Handlung hat. Als Adverb bedeutet es „mit dieser Sache“. „dafür“ bezieht sich auf etwas, wofür etwas gedacht ist, oder auf eine Gegenleistung. Es steht oft allein im Satz und ersetzt „für diese Sache“. Die Verwechslungsgefahr entsteht, weil beide auf einen Zweck zeigen können. Merke dir: „damit“ passt zu „mit etwas“ oder zu einem Ziel-Nebensatz, „dafür“ passt zu „für etwas“.

Ich habe den kleinen Raum reserviert, weil wir ihn dafür brauchen.
Mein Freund schreibt sich die Fragen auf, damit er sie im Gespräch nicht vergisst.