darum
Leitet einen Folgesatz ein und bedeutet 'deshalb' oder 'aus diesem Grund'.
Das Wetter war schlecht, darum sind wir zu Hause geblieben.

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Leitet einen Folgesatz ein und bedeutet 'deshalb' oder 'aus diesem Grund'.
Das Wetter war schlecht, darum sind wir zu Hause geblieben.

„Darum“ ist ein Pronominaladverb, das aus „da(r)“ und der Präposition „um“ besteht. Der Teil „da-“ bezieht sich auf eine Sache oder einen Umstand, der vorher genannt wurde.
Es gibt ein Problem und wir müssen uns darum kümmern.
Wenn „darum“ einen Grund oder eine Folge einleitet, steht es oft am Satzanfang auf Position 1. Das Verb rückt dann direkt dahinter auf Position 2.
Ich war krank, darum konnte ich nicht zur Party kommen.
Die Wendung „es geht darum“ ist sehr häufig und wird benutzt, um das zentrale Thema oder Problem einer Situation zu benennen.
Bei der Diskussion geht es nicht um dich, sondern darum, eine Lösung zu finden.
Häufig leitet „darum“ in Verbindung mit Verben wie „gehen“, „bitten“ oder „sich kümmern“ einen Nebensatz mit „dass“ oder eine Infinitivkonstruktion mit „zu“ ein.
Ich bitte dich darum, pünktlich zu sein.
Die räumliche Bedeutung „um etwas herum“ ist seltener. Man erkennt sie daran, dass der Kontext die physische Anordnung von Gegenständen oder Orten beschreibt.
Das Haus hat einen großen Garten darum.
„also“ und „darum“ können beide eine Folge oder einen Grund ausdrücken. In dieser Bedeutung heißt „darum“ ungefähr „deshalb“. „also“ klingt oft wie eine Schlussfolgerung: Man hat etwas gehört oder gesehen und zieht daraus ein Ergebnis. „darum“ betont stärker den Grund für eine Handlung. Lernende verwechseln die Wörter, weil beide in Folgesätzen stehen können. Wichtig ist: „darum“ hat auch andere Verwendungen, zum Beispiel in „sich darum kümmern“. Dort kann man es nicht einfach durch „also“ ersetzen.

Er hat am Morgen keine Zeit, darum kauft er später mit seinem Freund ein.
Die Aufgabe ist schwer, also fragen wir die Lehrerin.