
das Wohl
Der gute Zustand eines Menschen oder einer Gruppe, in dem es ihnen körperlich, seelisch oder allgemein gut geht.
Die Familie sorgt sich um das Wohl ihrer Kinder.
Wohl
das Wohl
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Der gute Zustand eines Menschen oder einer Gruppe, in dem es ihnen körperlich, seelisch oder allgemein gut geht.
Die Familie sorgt sich um das Wohl ihrer Kinder.

Der Vorteil oder das Interesse einer Person, einer Gruppe oder der Allgemeinheit.
Die Entscheidung wurde zum Wohl der gesamten Gemeinde getroffen.

Eine feste Wendung bei einem Trinkspruch, mit der man jemandem Gesundheit und Glück wünscht.
Der Kellner brachte den Wein, und wir stießen mit einem fröhlichen „Zum Wohl!“ an.

Das gesamte gute oder schlechte Schicksal beziehungsweise die Vor- und Nachteile, die jemanden betreffen.
Das Wohl und Wehe des Unternehmens hängt von dieser Entscheidung ab.
| Genus | neutral das |
|---|---|
| Genitiv | des Wohls |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Wohl | – |
| Akkusativ | das Wohl | – |
| Dativ | dem Wohl | – |
| Genitiv | des Wohls des Wohles | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Häufige Verbindungen sind „für das Wohl eines Menschen sorgen“, „sich um das Wohl eines Menschen kümmern“ und „das Wohl eines Menschen gefährden“. Die Person oder Gruppe kann dabei als Genitivergänzung stehen.
Die schlechten Arbeitsbedingungen gefährden das Wohl der Beschäftigten.
Die feste Verbindung „für das leibliche Wohl sorgen“ bezieht sich besonders bei Festen und Veranstaltungen auf Essen und Getränke. Du findest sie häufig in Einladungen und Ankündigungen.
Bei unserem Sommerfest ist für das leibliche Wohl gesorgt.
Bei Entscheidungen und Handlungen ist „zum Wohl“ mit einer Genitivergänzung typisch. Die betroffene Person oder Gruppe kann auch durch ein Possessivwort in der Verbindung „zu ihrem Wohl“ oder „zu seinem Wohl“ genannt werden.
Der Verein setzt sich zum Wohl der ganzen Stadt für mehr Grünflächen ein.
Die Kinder verstehen noch nicht, dass diese Regel zu ihrem Wohl besteht.
Als Trinkspruch kann „Zum Wohl!“ allein stehen. Häufig wird die Wendung mit „auf“ und einer Person oder einem Anlass im Akkusativ verbunden.
Zum Wohl!
Zum Wohl und auf deinen neuen Job!
In „Wohl und Wehe“ ist die Reihenfolge der beiden Nomen fest. Typisch ist das Muster „über das Wohl und Wehe einer Person oder Sache entscheiden“, das vor allem in schriftlichen Texten vorkommt.
Der Erfolg des neuen Produkts entscheidet über das Wohl und Wehe der Firma.