der Deich
Ein von Menschen gebauter Damm, meist aus Erde, der das Land vor Hochwasser durch das Meer oder einen Fluss schützt.
An der Nordseeküste schützen hohe Deiche das flache Land vor Sturmfluten.

Deich
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Ein von Menschen gebauter Damm, meist aus Erde, der das Land vor Hochwasser durch das Meer oder einen Fluss schützt.
An der Nordseeküste schützen hohe Deiche das flache Land vor Sturmfluten.

Die Präpositionen mit „Deich“ beschreiben genau die Position. Man geht „auf dem Deich“ spazieren (oben drauf), man fährt „am Deich“ entlang (daneben) und man wohnt sicher „hinter dem Deich“ (geschützt).
Im Urlaub sind wir jeden Tag auf dem Deich spazieren gegangen.
Typische Verben beschreiben den Bau und die Funktion des Deichs. Man kann einen Deich „bauen“, „erhöhen“ oder „verstärken“. Wenn er dem Wasser nicht standhält, „bricht“ der Deich.
Nach dem Hochwasser mussten die Deiche am Fluss verstärkt werden.
Das Wort „Deich“ ist besonders in Norddeutschland und an Küstenregionen verbreitet, wo der Schutz vor Hochwasser und Sturmfluten eine große Rolle spielt.
Ohne die Deiche würde ein großer Teil der Niederlande überflutet werden.
„der Wall“ und „der Deich“ können beide einen Schutzbau aus Erde meinen, der vor Wasser schützt. „Der Deich“ ist dafür das genaue und sehr natürliche Wort, besonders an Flüssen oder am Meer. „Der Wall“ ist allgemeiner und kann auch andere Schutzanlagen meinen, zum Beispiel gegen Angriffe. Bei Wasser kann „Wall“ zwar passen, aber „Deich“ ist meistens genauer. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Deich wie ein Wall aussieht. Wenn es um Hochwasser oder Sturmfluten geht, ist „Deich“ meist die beste Wahl.

Der Deich schützt die Häuser hinter dem Fluss vor Hochwasser.
Am Rand des Feldes steht ein niedriger Wall, der das Wasser vom Weg fernhält.