
derweil
In der Zwischenzeit; währenddessen. Bezeichnet einen Zeitraum, während dem etwas anderes geschieht.
Ich koche das Abendessen, du kannst derweil schon mal den Tisch decken.
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In der Zwischenzeit; währenddessen. Bezeichnet einen Zeitraum, während dem etwas anderes geschieht.
Ich koche das Abendessen, du kannst derweil schon mal den Tisch decken.

Leitet einen Nebensatz ein und bedeutet „während“. Drückt Gleichzeitigkeit aus und wird eher in der Schriftsprache verwendet.
Derweil die einen ausgelassen feierten, mussten die anderen hart arbeiten.
„Derweil“ kann als Adverb oder als unterordnende Konjunktion verwendet werden. Als Adverb steht es oft am Satzanfang und erzwingt die Inversion (Verb an Position 2). Als Konjunktion leitet es einen Nebensatz ein und schickt das Verb ans Satzende.
Die Kinder spielen im Garten. Derweil bereite ich das Mittagessen vor.
Das Wort setzt sich aus „der“ und „Weile“ (eine Zeitspanne) zusammen. Es bedeutet also wörtlich „in der Zeit“ oder „während dieser Zeit“.
Du kannst den Fernseher reparieren, ich lese derweil die Zeitung.
„Derweil“ gehört eher zur Schriftsprache oder einem gehobenen Stil. In der alltäglichen Umgangssprache wird es seltener verwendet.
Der Minister verhandelte in Brüssel, derweil im Inland die Proteste wuchsen.
„Während“ und „derweil“ können einen Nebensatz mit gleichzeitig stattfindenden Vorgängen einleiten. „Während“ ist dafür die neutrale Konjunktion im Alltag, „derweil“ wirkt in dieser Funktion deutlich schriftsprachlicher. In einem normalen Gespräch passt meist „während“, in einem geschriebenen Text kann „derweil“ passend sein.

Derweil ich die Küche aufräumte, spielte mein Bruder im Garten.
Während ich die Küche aufräumte, spielte mein Bruder im Garten.