je ..., desto ...
Wird in Kombination mit „je“ verwendet, um ein proportionales Verhältnis auszudrücken. Es leitet den zweiten Teil eines Vergleichssatzes ein.
Je mehr man lernt, desto mehr versteht man.

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Wird in Kombination mit „je“ verwendet, um ein proportionales Verhältnis auszudrücken. Es leitet den zweiten Teil eines Vergleichssatzes ein.
Je mehr man lernt, desto mehr versteht man.

„Desto“ steht fast nie allein, sondern bildet mit „je“ eine feste Struktur für Vergleiche: „je ..., desto ...“. „Je“ leitet dabei immer den ersten Teil ein und „desto“ den zweiten.
Je früher wir losfahren, desto weniger Stau haben wir.
Die Struktur hat eine feste Wortstellung. Der „je“-Teil ist ein Nebensatz, das Verb steht also am Ende. Der „desto“-Teil ist ein Hauptsatz, bei dem das Verb direkt nach dem Komparativ steht.
Je länger er wartete, desto ungeduldiger wurde er.
Sowohl nach „je“ als auch nach „desto“ muss die gesteigerte Form eines Adjektivs oder Adverbs (Komparativ) stehen. Typische Formen sind zum Beispiel „mehr“, „besser“, „schneller“ oder „weniger“.
Je mehr Sport du treibst, desto fitter fühlst du dich.
„als“ und „desto“ kommen beide in Vergleichen vor, aber sie haben verschiedene Aufgaben. „als“ benutzt man nach einem Komparativ, wenn man zwei Personen, Dinge oder Situationen direkt vergleicht: größer als, schneller als, besser als. „desto“ benutzt man fast immer zusammen mit „je“. Damit zeigt man: Wenn eine Sache stärker wird, verändert sich eine andere Sache auch. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen ein Komparativ vorkommt. Merke: „größer als ich“ vergleicht zwei Dinge; „je größer, desto schwerer“ zeigt eine Veränderung in zwei Teilen.

Je länger die Kundin wartet, desto unruhiger wird sie.
Der Zug ist heute schneller als der Bus.