je ..., umso ...
Wird in einer zweiteiligen Konstruktion verwendet, um ein proportionales Verhältnis auszudrücken. Zeigt an, dass eine Veränderung eine entsprechende andere Veränderung zur Folge hat.
Je mehr man übt, umso besser wird man.

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Wird in einer zweiteiligen Konstruktion verwendet, um ein proportionales Verhältnis auszudrücken. Zeigt an, dass eine Veränderung eine entsprechende andere Veränderung zur Folge hat.
Je mehr man übt, umso besser wird man.

Die beiden Bedeutungen sind durch die Satzstruktur leicht zu unterscheiden. Steht „umso“ in einem Satz mit „je“, drückt es ein Verhältnis aus. Steht es allein vor einem Komparativ, verstärkt es diesen.
Je früher du kommst, umso mehr Zeit haben wir.
In dieser Konstruktion leitet „je“ einen Nebensatz ein, das Verb steht also am Ende. Der „umso“-Teil ist ein Hauptsatz, bei dem das Verb direkt nach dem Komparativ steht.
Je länger er wartete, umso ungeduldiger wurde er.
Als Verstärkung steht „umso“ immer direkt vor einem Adjektiv oder Adverb im Komparativ (z.B. „besser“, „wichtiger“, „mehr“).
Die Aufgabe war schwierig, aber umso interessanter.
„je“ und „umso“ können zusammen eine proportionale Beziehung ausdrücken. In der Form „je ..., umso ...“ steht „je“ im ersten Teil und „umso“ im zweiten Teil. „Je länger wir warten, umso schwieriger wird es“ zeigt: Wenn das eine mehr wird, wird auch das andere mehr oder anders. Lernende verwechseln die Wörter, weil sie in derselben Satzstruktur vorkommen. „umso“ kann außerdem auch ohne „je“ einen Komparativ verstärken, zum Beispiel nach einem Grund. Dann bedeutet es ungefähr „noch mehr“ oder „erst recht“.

Nach dem Lob arbeitet Maria umso motivierter weiter.
Je besser Tom vorbereitet ist, umso ruhiger bleibt er in der Prüfung.