
je ..., umso ...
Wird in einer zweiteiligen Konstruktion verwendet, um ein proportionales Verhältnis auszudrücken. Zeigt an, dass eine Veränderung eine entsprechende andere Veränderung zur Folge hat.
Je mehr man übt, umso besser wird man.
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Wird in einer zweiteiligen Konstruktion verwendet, um ein proportionales Verhältnis auszudrücken. Zeigt an, dass eine Veränderung eine entsprechende andere Veränderung zur Folge hat.
Je mehr man übt, umso besser wird man.

Wird zur Verstärkung eines Adjektivs oder Adverbs im Komparativ benutzt und bedeutet so viel wie „noch mehr“ oder „erst recht“.
Das Wetter war schlecht, aber die Stimmung war umso besser.
Die beiden Bedeutungen sind durch die Satzstruktur leicht zu unterscheiden. Steht „umso“ in einem Satz mit „je“, drückt es ein Verhältnis aus. Steht es allein vor einem Komparativ, verstärkt es diesen.
Je früher du kommst, umso mehr Zeit haben wir.
In dieser Konstruktion leitet „je“ einen Nebensatz ein, das Verb steht also am Ende. Der „umso“-Teil ist ein Hauptsatz, bei dem das Verb direkt nach dem Komparativ steht.
Je länger er wartete, umso ungeduldiger wurde er.
Als Verstärkung steht „umso“ immer direkt vor einem Adjektiv oder Adverb im Komparativ (z.B. „besser“, „wichtiger“, „mehr“).
Die Aufgabe war schwierig, aber umso interessanter.
Viel und umso können einen Komparativ verstärken. Viel beschreibt direkt, wie groß der Unterschied ist, während umso eine zusätzliche Verstärkung aus dem Zusammenhang aufnimmt, etwa durch einen Grund oder eine vorherige Erwartung. Für einen direkten Vergleich passt viel, für eine kontextabhängige Verstärkung umso.

Weil wir die Abkürzung nehmen, ist der neue Weg umso kürzer.
Der neue Weg ist viel kürzer als der alte.