daneben
Gibt eine Position direkt neben etwas oder jemandem an.
Der Tisch ist schön, aber der Stuhl daneben passt nicht.

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Gibt eine Position direkt neben etwas oder jemandem an.
Der Tisch ist schön, aber der Stuhl daneben passt nicht.

„Daneben“ ist ein Pronominaladverb, das sich aus „da“ und der Präposition „neben“ zusammensetzt. Es bedeutet wörtlich „neben dem“ oder „neben das“ und bezieht sich auf etwas, das zuvor genannt wurde.
Dort steht mein Auto. Stell deins einfach daneben.
Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab. Die wörtliche Bedeutung ist räumlich („neben etwas“). Die übertragene Bedeutung drückt eine negative Bewertung aus („unpassend“). Eine dritte Bedeutung verbindet Sätze und bedeutet „zusätzlich“.
Mein Schlüssel liegt auf dem Tisch und dein Handy liegt daneben.
In der Bedeutung „unpassend“ oder „falsch“ ist „daneben“ umgangssprachlich. Besonders häufig ist die Wendung „sich daneben benehmen“, was schlechtes Benehmen kritisiert.
Er hat sich bei dem Treffen total daneben benommen.
„neben“ und „daneben“ können beide eine Position an der Seite von etwas beschreiben. Der wichtige Unterschied ist die Grammatik: „neben“ ist eine Präposition und braucht danach ein Nomen, zum Beispiel „neben dem Tisch“. „Daneben“ ist ein Adverb und ersetzt diese Ortsangabe, wenn klar ist, wovon man spricht. Beide Wörter können auch „zusätzlich“ bedeuten. Verwechseln kann man sie leicht, weil sie ähnlich aussehen. Wichtig ist: Nach „neben“ folgt meist eine Ergänzung, „daneben“ steht oft allein. Außerdem hat „daneben“ in Wendungen wie „sich daneben benehmen“ eine eigene Bedeutung: unpassend oder falsch.

Der Schrank steht an der Wand, und daneben liegt ein kleiner Teppich.
Im Zug sitzt Lisa neben einem älteren Mann.