
daneben
Gibt eine Position direkt neben etwas oder jemandem an.
Der Tisch ist schön, aber der Stuhl daneben passt nicht.
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Gibt eine Position direkt neben etwas oder jemandem an.
Der Tisch ist schön, aber der Stuhl daneben passt nicht.

Drückt aus, dass etwas falsch, unpassend oder unangemessen ist. Oft in der Wendung „sich daneben benehmen“.
Seine Bemerkung war wirklich völlig daneben.

Bedeutet „außerdem“ oder „zusätzlich“ und verweist auf eine weitere Tätigkeit oder Eigenschaft.
Er studiert Vollzeit und arbeitet daneben noch als Kellner.
„Daneben“ ist ein Pronominaladverb, das sich aus „da“ und der Präposition „neben“ zusammensetzt. Es bedeutet wörtlich „neben dem“ oder „neben das“ und bezieht sich auf etwas, das zuvor genannt wurde.
Dort steht mein Auto. Stell deins einfach daneben.
Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab. Die wörtliche Bedeutung ist räumlich („neben etwas“). Die übertragene Bedeutung drückt eine negative Bewertung aus („unpassend“). Eine dritte Bedeutung verbindet Sätze und bedeutet „zusätzlich“.
Mein Schlüssel liegt auf dem Tisch und dein Handy liegt daneben.
In der Bedeutung „unpassend“ oder „falsch“ ist „daneben“ umgangssprachlich. Besonders häufig ist die Wendung „sich daneben benehmen“, was schlechtes Benehmen kritisiert.
Er hat sich bei dem Treffen total daneben benommen.
Dabei bezeichnet eine begleitende Handlung, die gleichzeitig mit einer anderen stattfindet. Daneben nennt eine zusätzliche Tätigkeit oder einen weiteren Tätigkeitsbereich, der nicht im selben Moment ausgeübt werden muss. Für eine unmittelbare Nebenhandlung passt dabei, für eine weitere regelmäßige Beschäftigung eher daneben.

Nora arbeitet im Büro und gibt daneben regelmäßig Abendkurse.
Nora arbeitet im Büro und hört dabei Musik.