
dick
Mit einer großen Ausdehnung von einer Seite zur anderen; nicht dünn.
Für den Winter brauche ich eine dicke Jacke.
dick – dicker – am dicksten
Loading your saved state.

Mit einer großen Ausdehnung von einer Seite zur anderen; nicht dünn.
Für den Winter brauche ich eine dicke Jacke.

Einen kräftigen oder überdurchschnittlich großen Körperumfang habend.
Der Mann war früher sehr dick, hat aber inzwischen viel abgenommen.

Aus vielen dicht beieinanderliegenden Teilen bestehend oder eine große Dichte aufweisend.
Im dicken Nebel konnte man die Straße kaum erkennen.

Eine große Menge oder eine starke Schicht bildend; reichlich vorhanden.
Sie strich eine dicke Schicht Butter auf das Brot.

Sehr eng befreundet und einander besonders verbunden.
Die beiden sind seit der Schulzeit dicke Freunde.

Umgangssprachlich: groß oder beträchtlich, besonders bei Geldbeträgen, Gewinnen oder Belohnungen.
Für den Auftrag bekam sie eine dicke Prämie.

Etwas übertrieben darstellen oder schildern, sodass es größer oder beeindruckender wirkt, als es wirklich ist.
Er trägt bei seinen Geschichten immer ziemlich dick auf.
| Grundform | dick |
|---|---|
| Komparativ | dicker |
| Superlativ | am dicksten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an dick.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an dick.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an dick.
Bei Gegenständen wird „dick“ häufig zusammen mit einer Maßangabe verwendet. Die Maßangabe steht meist vor „dick“ und beschreibt die Stärke oder Breite genau.
Die Holzplatte ist drei Zentimeter dick.
Bei Personen kann „dick“ sehr direkt und deshalb je nach Situation verletzend wirken. In persönlichen Gesprächen sollte man den Kontext und die Wirkung auf die betroffene Person beachten.
Sie findet es unhöflich, andere Menschen als dick zu bezeichnen.
In dieser Bedeutung steht „dick“ oft bei Wörtern wie „Nebel“, „Rauch“, „Haar“ oder „Schnee“. Es beschreibt dann eine große Dichte oder eine schwer durchdringbare Menge.
Wegen des dicken Rauchs mussten alle das Gebäude verlassen.
Für eine reichliche Schicht verwendet man häufig die Verbindung „eine dicke Schicht“. Typische Ergänzungen bezeichnen dabei das Material, das aufgetragen oder verteilt wird.
Auf den alten Büchern lag eine dicke Schicht Staub.
„Dicke Freunde“ wird meistens als feste Verbindung mit dem Verb „sein“ verwendet. Die Wendung steht oft zusammen mit einer Zeitangabe, die die lange oder enge Freundschaft hervorhebt.
Schon nach wenigen Wochen waren Paul und sein neuer Nachbar dicke Freunde.
In der umgangssprachlichen Bedeutung steht „dick“ häufig vor Wörtern für Geld, Gewinne oder Belohnungen. Es verstärkt dann die Vorstellung, dass der Betrag besonders groß ist.
Mit seiner Firma hat er das dicke Geld gemacht.
In „dick auftragen“ steht „dick“ beim trennbaren Verb „auftragen“. Im Hauptsatz wird das Verb getrennt („trägt … dick auf“); mit „zu“ lautet die Form „dick aufzutragen“.
Die Werbung trägt mal wieder ganz schön dick auf.
Sie versucht, bei ihrer Bewerbung nicht zu dick aufzutragen.