
die Acht
Die Zahl 8 oder das Zahlzeichen dafür.
Die Acht ist eine gerade Zahl.
Acht
die Acht, die Achten
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Die Zahl 8 oder das Zahlzeichen dafür.
Die Acht ist eine gerade Zahl.

Aufmerksam sein und auf jemanden oder etwas aufpassen.
Gib bitte Acht, dass das Kind nicht auf die Straße läuft.

Etwas nicht beachten oder bei einer Überlegung nicht berücksichtigen.
Bei deiner Planung hast du die Kosten für die Reparaturen außer Acht gelassen.

Vorsichtig sein, um eine Gefahr oder einen Schaden zu vermeiden.
Vor diesem bissigen Hund musst du dich in Acht nehmen.

Eine Figur oder Form mit zwei verbundenen Schlingen, die wie das Zahlzeichen 8 aussieht.
Die Eiskunstläuferin fuhr eine Acht auf dem Eis.

Eine Spielkarte mit dem Wert acht.
Sie legte eine Acht auf den Kartenstapel.

Eine historische Strafe, durch die jemand aus der Rechtsgemeinschaft ausgeschlossen wurde und seinen rechtlichen Schutz verlor.
Der Kaiser verhängte die Acht über den aufständischen Fürsten.

Eine seitliche Verformung eines Rades, besonders eines Fahrradrades.
Mein Hinterrad hat eine Acht.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Achten |
| Genitiv | der Acht |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Acht | die Achten |
| Akkusativ | die Acht | die Achten |
| Dativ | der Acht | den Achten |
| Genitiv | der Acht | der Achten |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Genitiv | der Acht |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Acht | – |
| Akkusativ | die Acht | – |
| Dativ | der Acht | – |
| Genitiv | der Acht | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Genitiv | der Acht |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Acht | – |
| Akkusativ | die Acht | – |
| Dativ | der Acht | – |
| Genitiv | der Acht | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Welche Bedeutung gemeint ist, erkennt man oft an der Umgebung: Bei Zahlen und Reihenfolgen geht es um den Zahlenwert, bei Verben wie „fahren“ oder „zeichnen“ um eine Form, bei Spielkarten um einen Kartenwert. In festen Wendungen zeigen Wörter wie „geben“, „lassen“ oder „nehmen“ die übertragene Bedeutung an.
Ihre Lieblingszahl ist die Acht.
Der Läufer beschrieb eine große Acht auf dem Platz.
Beim Kartenspiel legte sie eine Acht ab.
Die idiomatischen Verbindungen haben eine feste Grammatik: „Acht geben“ steht ohne Reflexivpronomen, „etwas außer Acht lassen“ nimmt ein Akkusativobjekt, und „sich in Acht nehmen“ verlangt ein Reflexivpronomen.
Beim Gemüseschneiden musst du gut Acht geben.
Diesen wichtigen Punkt hat er völlig außer Acht gelassen.
Nimm dich in Acht, das Eis ist noch dünn!
Als Zahlsubstantiv wird „Acht“ großgeschrieben und kann mit einem Artikel stehen: „Die Acht ist eine gerade Zahl.“ Beim Rechnen verwendet man meist das kleingeschriebene Zahlwort: „acht durch zwei teilen“ oder „mit acht multiplizieren“.
Auf seinem Trikot steht eine große Acht.
„Acht geben“ wird oft mit „auf“ und einem Akkusativobjekt verbunden: Man gibt auf eine Person oder Sache Acht. Im Imperativ lautet die feste Form „Gib Acht!“
Gib Acht auf die nasse Treppe!
„Außer Acht lassen“ steht mit einem Akkusativobjekt. Das Objekt bezeichnet dabei die Information oder den Faktor, der nicht berücksichtigt wird.
Bei der Entscheidung dürfen wir die möglichen Folgen nicht außer Acht lassen.
„Sich in Acht nehmen“ wird häufig mit „vor“ und einem Dativ verbunden. Es warnt vor einer Person, Sache oder Situation, von der eine Gefahr ausgehen kann.
Im Gedränge sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen.
Für die Form werden Verben wie „fahren“, „laufen“, „zeichnen“ oder „beschreiben“ verwendet. Die Wendung „eine Acht fahren“ bezeichnet eine Bewegung entlang dieser Figur.
Die Kinder fuhren mit ihren Fahrrädern eine Acht um die Hütchen.
Im Kartenspiel steht „eine Acht“ meist mit Verben wie „legen“, „ziehen“, „spielen“ oder „ausspielen“. Der Artikel bezeichnet dabei eine einzelne Karte mit dem Wert acht.
Er spielte eine Acht aus und gewann den Stich.
Diese Bedeutung gehört zur historischen Rechts- und Politiksprache und kommt heute vor allem in Darstellungen des Mittelalters oder der frühen Neuzeit vor. Typische Verbindungen sind „die Acht verhängen“, „mit der Acht belegen“ und „in die Acht tun“.
Der Herrscher belegte den Rebellen mit der Acht.