
der Dieb
Eine Person, die heimlich fremdes Eigentum stiehlt.
Der Dieb wurde dank der Überwachungskamera schnell identifiziert.
Dieb
der Dieb, die Diebe
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Eine Person, die heimlich fremdes Eigentum stiehlt.
Der Dieb wurde dank der Überwachungskamera schnell identifiziert.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Diebe |
| Genitiv | des Diebes |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Dieb | die Diebe |
| Akkusativ | den Dieb | die Diebe |
| Dativ | dem Dieb | den Dieben |
| Genitiv | des Diebes des Diebs | der Diebe |
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„Der Dieb“ gehört zu einer Wortfamilie: Das Verb ist „stehlen“ und die Tat selbst wird als „der Diebstahl“ bezeichnet.
Ein Dieb hat versucht, mein Fahrrad zu stehlen, aber der Diebstahl ist zum Glück misslungen.
Das Wort „Dieb“ wird oft als zweiter Teil von zusammengesetzten Nomen verwendet, um die Art des Diebstahls zu spezifizieren. Beispiele sind „der Taschendieb“, „der Ladendieb“ oder „der Autodieb“.
In der vollen U-Bahn muss man besonders auf Taschendiebe achten.
Es gibt das bekannte Sprichwort „Gelegenheit macht Diebe“. Es bedeutet, dass eine günstige Situation Menschen dazu verleiten kann, etwas Unrechtes zu tun.
Lass deine Wertsachen nicht offen im Auto liegen, denn Gelegenheit macht Diebe.
Das zugehörige Verb „stehlen“ wird oft mit Dativ und Akkusativ konstruiert: Der Dieb (Subjekt) stiehlt einer Person (Dativ) eine Sache (Akkusativ).
Der Dieb stahl der alten Dame die Handtasche.
Räuber und Dieb nehmen beide fremdes Eigentum. Ein Räuber setzt dabei Gewalt oder Drohungen ein, während ein Dieb heimlich stiehlt. Entscheidend ist also, ob das Opfer bedroht wird oder den Diebstahl zunächst nicht bemerkt.

Der Dieb nahm unbemerkt das Geld aus der offenen Kasse.
Der Räuber bedrohte die Verkäuferin und nahm das Geld aus der Kasse.