die Dienerin
Eine Frau, die in einem Haushalt angestellt ist, um Hausarbeiten zu verrichten und der Familie zu dienen. Der Begriff gilt heute als veraltet.
In alten Filmen sieht man oft, wie eine Dienerin das Essen serviert.

Dienerin
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Eine Frau, die in einem Haushalt angestellt ist, um Hausarbeiten zu verrichten und der Familie zu dienen. Der Begriff gilt heute als veraltet.
In alten Filmen sieht man oft, wie eine Dienerin das Essen serviert.

Das Wort leitet sich vom Verb „dienen“ ab. Die Endung „-er“ bildet die männliche Person („der Diener“), und die Endung „-in“ macht daraus die weibliche Form „die Dienerin“.
Die alte Gräfin hatte einen Diener und eine Dienerin.
Das verwandte Verb „dienen“ verlangt immer den Dativ. Man dient „jemandem“. Diese grammatische Beziehung steckt auch im Nomen „Dienerin“: Sie ist eine Person, die jemandem dient.
Ein guter König dient seinem Volk.
In seiner wörtlichen Bedeutung ist „Dienerin“ heute veraltet. Man findet das Wort hauptsächlich in historischen Romanen, Filmen oder in Erzählungen über frühere Zeiten.
Im 19. Jahrhundert war es normal für reiche Familien, eine Dienerin zu haben.
Die übertragene Bedeutung erkennt man daran, dass „Dienerin“ mit einem abstrakten Konzept kombiniert wird, oft mit Genitiv oder der Präposition „von“. Typische Beispiele sind „eine Dienerin der Wissenschaft“ oder „eine Dienerin der Gerechtigkeit“.
Sie sah sich selbst als bescheidene Dienerin der Kunst.
„der Diener“ und „die Dienerin“ sind sehr nah verwandt. Beide beschreiben eine Person, die anderen dient, besonders in einem Haushalt oder in älteren Texten. Der wichtigste Unterschied ist das Geschlecht: „der Diener“ ist männlich, „die Dienerin“ ist weiblich. Beide Wörter klingen heute eher historisch oder literarisch, wenn sie Personen im Haushalt meinen. In übertragener Bedeutung können beide ausdrücken, dass jemand oder etwas einer Sache dient. Verwechseln kann man sie vor allem wegen der ähnlichen Form. Achte auf den Artikel und darauf, ob eine männliche oder weibliche Person gemeint ist.

In dem alten Roman arbeitet die Dienerin in der Küche des Schlosses.
Der Diener wartete im Flur, bis die Familie ihn rief.