Eine weibliche Hausangestellte, die im Haushalt einer Familie lebt und arbeitet und Aufgaben wie Putzen, Kochen oder Waschen erledigt. Der Begriff gilt heute als veraltet.
beispiel
In dem historischen Roman verliebte sich der junge Graf in ein Dienstmädchen.
Tipps
Wortaufbau und Artikel
Das Wort setzt sich aus „Dienst“ (Arbeit, Service) und „Mädchen“ zusammen. Wegen der Verkleinerungsform „-chen“ hat das Wort den sächlichen Artikel „das“, obwohl es eine weibliche Person beschreibt.
BEISPIEL
Das Dienstmädchen war für die Sauberkeit im ganzen Haus verantwortlich.
Register: Veraltet
Dieser Begriff ist heute veraltet und wird nicht mehr für moderne Hausangestellte verwendet. Man findet ihn fast nur noch in historischen Romanen, Filmen oder Texten, die sich auf die Zeit bis ca. Mitte des 20. Jahrhunderts beziehen.
BEISPIEL
Die Großmutter erzählte Geschichten aus ihrer Jugend, als ihre Familie noch ein Dienstmädchen hatte.
Typische Verben
In historischen Kontexten wird das Wort oft mit Verben wie „als Dienstmädchen arbeiten“ oder „ein Dienstmädchen einstellen“ verwendet.
BEISPIEL
Nach dem Tod ihrer Eltern musste sie in der Stadt als Dienstmädchen arbeiten.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Dienstmädchen vs Putzfrau
„die Putzfrau“ und „das Dienstmädchen“ können beide Frauen bezeichnen, die in einem Haushalt oder Gebäude arbeiten und putzen. Der Unterschied ist aber wichtig: Eine Putzfrau reinigt Räume beruflich, zum Beispiel in Wohnungen oder Büros, und kommt oft nur für bestimmte Stunden. Ein Dienstmädchen ist eine Hausangestellte, die im Haushalt einer Familie lebt oder dort viele verschiedene Aufgaben erledigt, etwa Putzen, Kochen und Waschen. Das Wort „Dienstmädchen“ ist heute veraltet. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit Hausarbeit zu tun haben. Im heutigen Alltag ist meistens „Putzfrau“ oder formeller „Reinigungskraft“ gemeint.
Dienstmädchen
In dem alten Roman arbeitet ein Dienstmädchen im Haus einer reichen Familie.
Putzfrau
Im Büro kommt die Putzfrau jeden Abend nach Feierabend.