
diffamieren
Den Ruf einer Person gezielt durch üble Nachrede, Verleumdung oder die Verbreitung von negativen, oft unwahren Behauptungen schädigen.
Die politische Kampagne versuchte, den Gegenkandidaten öffentlich zu diffamieren.
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Den Ruf einer Person gezielt durch üble Nachrede, Verleumdung oder die Verbreitung von negativen, oft unwahren Behauptungen schädigen.
Die politische Kampagne versuchte, den Gegenkandidaten öffentlich zu diffamieren.
Verben, die auf „-ieren“ enden, stammen oft aus anderen Sprachen. Sie werden regelmäßig konjugiert und bilden das Partizip II ohne die Vorsilbe „ge-“.
Er wurde in der Presse stark diffamiert.
Das Verb „diffamieren“ braucht immer ein Akkusativobjekt. Man fragt: Wen oder was diffamieren?
Die Zeitung versuchte, den Politiker mit falschen Anschuldigungen zu diffamieren.
„Diffamieren“ ist ein Wort der gehobenen Schriftsprache. Man findet es häufig in Nachrichten, politischen Diskussionen oder juristischen Kontexten.
Der Anwalt warf der Gegenseite vor, seinen Mandanten gezielt zu diffamieren.
Lästern und diffamieren bedeuten beide, negativ über eine abwesende Person zu sprechen und ihren Ruf zu schädigen. Lästern ist meist abfälliges oder spöttisches Reden, während diffamieren stärker eine gezielte Rufschädigung durch negative, oft unwahre Behauptungen bezeichnet. Für private gehässige Kritik passt lästern, für einen gezielten Angriff auf den Ruf diffamieren.

Die Konkurrenten diffamierten die Ärztin mit erfundenen Behauptungen über ihre Arbeit.
Die Kollegen lästerten in der Pause über seine neue Frisur.