
doll
Umgangssprachlich für großartig, toll oder fantastisch.
Das war eine dolle Überraschung, vielen Dank!
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Umgangssprachlich für großartig, toll oder fantastisch.
Das war eine dolle Überraschung, vielen Dank!

Umgangssprachlich für verrückt, wild, heftig oder extrem.
Die Kinder haben heute Nachmittag ganz doll getobt.

Umgangssprachlich als Adverb im Sinne von „sehr“ oder „stark“.
Ich habe mich doll über dein Geschenk gefreut.
„Doll“ bedeutet nicht das englische Wort „doll“ (Spielzeugpuppe). Es ist ein umgangssprachliches Wort für „toll“, „stark“ oder „verrückt“. Die deutsche Übersetzung für die Spielfigur ist „die Puppe“.
Das war ein dolles Fest gestern Abend!
Das Wort „doll“ wird fast ausschließlich in der gesprochenen, informellen Sprache verwendet. In schriftlichen oder formellen Kontexten wirkt es unpassend.
Meine Oma findet meine neue Frisur ganz doll.
„Doll“ kann wie „sehr“ oder „stark“ verwendet werden, um ein Verb zu verstärken. Es steht dann unverändert (nicht dekliniert) beim Verb.
Ich habe mich doll erschrocken, als du gerufen hast.
Sehr und doll können beide ein Adjektiv stark verstärken. Sehr ist neutral und in allen Standardsituationen passend; doll wird hier adverbial gebraucht und klingt deutlich umgangssprachlicher. In einem lockeren Gespräch sind daher oft beide möglich, in neutraler Sprache passt sehr besser.

Das Konzert war doll laut.
Das Konzert war sehr laut.