
dominieren
Eine Person, eine Gruppe oder eine Sache beherrschen, überlegen sein oder den größten Einfluss haben.
Die Heimmannschaft dominierte das Spiel von der ersten Minute an.
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Eine Person, eine Gruppe oder eine Sache beherrschen, überlegen sein oder den größten Einfluss haben.
Die Heimmannschaft dominierte das Spiel von der ersten Minute an.

Das Erscheinungsbild eines Ortes oder einer Landschaft prägen; weithin sichtbar sein.
Die alte Burgruine dominiert das gesamte Tal.
Das Verb „dominieren“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Adjektiv „dominant“ (beherrschend) und dem Nomen „die Dominanz“ (Überlegenheit). Alle Wörter teilen die Grundbedeutung von Kontrolle und Einfluss.
Er versucht immer, in Gesprächen dominant zu sein.
„Dominieren“ ist ein transitives Verb, das ein Akkusativobjekt benötigt. Man fragt: Wen oder was dominiert jemand/etwas?
Die erfahrenen Spieler dominieren die jungen Talente.
In der Bedeutung „überlegen sein“ wird „dominieren“ oft mit abstrakten Nomen oder Wettbewerbssituationen kombiniert: „ein Spiel dominieren“, „eine Debatte dominieren“ oder „den Markt dominieren“.
Eine große Firma dominiert den gesamten Markt für diese Produkte.
Diese Bedeutung erkennt man daran, dass das Subjekt ein großes, unbewegliches Objekt ist (z.B. ein Gebäude, ein Berg) und das Objekt ein Ort oder eine Landschaft ist.
Der hohe Kirchturm dominiert das Bild der kleinen Stadt.
Beide Wörter beschreiben, dass ein Element den Eindruck eines Ortes stark bestimmt. „Prägen“ betont den nachhaltigen Charakter und die Gestaltung, „dominieren“ dagegen die auffällige Präsenz oder das Übergewicht eines Elements. Verwende „prägen“ für den besonderen Charakter, „dominieren“ für das deutlich Hervortretende.

Der hohe Fernsehturm dominiert das Erscheinungsbild des kleinen Ortes.
Die alten Fachwerkhäuser prägen den Charakter des kleinen Ortes.