die Drucksache
Gedruckte Materialien wie Werbeprospekte, Kataloge oder Zeitungen, die oft zu einem günstigeren Tarif als Briefe versendet werden.
Der Briefkasten war voll mit unadressierter Werbung, die als Drucksache verschickt wurde.

Drucksache
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Gedruckte Materialien wie Werbeprospekte, Kataloge oder Zeitungen, die oft zu einem günstigeren Tarif als Briefe versendet werden.
Der Briefkasten war voll mit unadressierter Werbung, die als Drucksache verschickt wurde.

„Drucksache“ ist ein zusammengesetztes Nomen aus „Druck“ (vom Verb „drucken“) und „Sache“. Es bedeutet also wörtlich „eine gedruckte Sache“ oder „gedrucktes Material“.
Werbung und Kataloge gelten bei der Post als Drucksache.
Der Kontext macht die Bedeutung eindeutig. Im Zusammenhang mit „Post“, „Briefkasten“ oder „versenden“ ist die Postsendung gemeint. Im Kontext von „Parlament“, „Regierung“ oder „Gesetz“ handelt es sich um ein offizielles Dokument.
Kann ich diesen Katalog als Drucksache verschicken?
Als offizielles Dokument ist „Drucksache“ ein Fachbegriff aus der Verwaltung und Politik, insbesondere in Parlamenten wie dem Bundestag. Dort werden offizielle Anträge und Gesetzentwürfe so bezeichnet und nummeriert.
Jeder Gesetzentwurf wird als Drucksache veröffentlicht.
„der Brief“ und „die Drucksache“ können beide per Post verschickt werden, aber sie meinen nicht dasselbe. Ein „Brief“ ist meist eine persönliche oder direkte schriftliche Mitteilung, zum Beispiel an eine bestimmte Person. Eine „Drucksache“ ist gedrucktes Material wie ein Prospekt, Katalog oder eine Zeitung und wird oft nicht persönlich geschrieben. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides im Briefkasten liegen kann. Wenn eine Nachricht persönlich formuliert ist, passt „Brief“. Wenn es um gedruckte Informationen oder Werbung geht, passt „Drucksache“.

Im Briefkasten lag nur eine Drucksache mit Angeboten vom Supermarkt.
Nach dem Umzug hat Lisa ihrer Oma einen langen Brief geschrieben.