
duften
Einen angenehmen, wohlriechenden Geruch verbreiten.
Im Frühling duften die Blumen im ganzen Garten.
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Einen angenehmen, wohlriechenden Geruch verbreiten.
Im Frühling duften die Blumen im ganzen Garten.

Umgangssprachlich für großartig, ausgezeichnet oder super sein. Gilt oft als etwas veraltet.
Die Idee finde ich dufte!
Das Verb „duften“ ist direkt mit dem Nomen „der Duft“ (ein angenehmer Geruch) verwandt. Wenn etwas duftet, verbreitet es einen Duft.
Der Duft von frisch gebackenem Brot ist herrlich.
Um zu beschreiben, welchen Geruch etwas hat, verwendet man die Präposition „nach“ gefolgt vom Dativ. Die Struktur lautet: Etwas duftet nach etwas.
Die Seife duftet nach Lavendel.
Die Bedeutung „großartig“ oder „super“ ist umgangssprachlich und wird heute eher selten verwendet. Sie kann etwas altmodisch klingen, wird aber manchmal noch ironisch benutzt.
Ein Ausflug ans Meer? Das finde ich eine dufte Idee!
Man kann die beiden Bedeutungen leicht unterscheiden: Wenn das Subjekt etwas ist, das riechen kann (z.B. Essen, Blumen), ist der Geruch gemeint. Wenn das Subjekt eine Person, eine Idee oder eine Sache ist, die bewertet wird, ist die umgangssprachliche Bedeutung „toll“ gemeint.
Der Kuchen in der Küche duftet wunderbar.
Riechen und duften können beide einen Geruch beschreiben, den man wahrnimmt oder der von etwas ausgeht. Riechen bewertet diesen Geruch zunächst nicht. Duften zeigt dagegen, dass der Geruch als angenehm und wohlriechend empfunden wird.

Der Kaffee duftet durch die ganze Küche.
Der Kaffee riecht nach frisch gemahlenen Bohnen.