die Duldung
Das Tolerieren oder Hinnehmen von etwas, das man eigentlich als negativ oder unerwünscht empfindet.
Die Duldung von Lärm in der Nacht ist in diesem Wohnhaus sehr gering.

Duldung
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Das Tolerieren oder Hinnehmen von etwas, das man eigentlich als negativ oder unerwünscht empfindet.
Die Duldung von Lärm in der Nacht ist in diesem Wohnhaus sehr gering.

„Die Duldung“ ist das Nomen zum Verb „dulden“. Wenn man etwas Unerwünschtes duldet, praktiziert man Duldung.
Er musste den Lärm seiner Nachbarn dulden.
Die Bedeutung im Kontext des Ausländerrechts ist ein spezifischer Begriff aus der Verwaltungssprache. Im Alltag wird man eher der allgemeinen Bedeutung „Tolerierung“ begegnen.
Für den Antrag muss er sein Dokument über die Duldung vorlegen.
Die juristische Bedeutung erkennen Sie an Wörtern im Umfeld wie „Abschiebung“, „Ausländerbehörde“, „Aufenthalt“ oder „Asyl“. Ohne diesen Kontext ist meist die allgemeine Bedeutung gemeint.
Die Ausländerbehörde hat seine Duldung um weitere sechs Monate verlängert.
Im rechtlichen Sinn ist eine Duldung kein legaler Aufenthaltstitel und keine Erlaubnis, in Deutschland zu leben. Sie bescheinigt lediglich, dass eine Abschiebung aus bestimmten Gründen vorübergehend nicht möglich ist.
Obwohl er eine Duldung hat, ist sein Aufenthaltsstatus weiterhin unsicher.
„das Verbot“ und „die Duldung“ drücken einen Gegensatz aus, aber nicht den Gegensatz „verboten“ und „offiziell erlaubt“. Ein Verbot bedeutet: Eine Regel sagt klar, dass etwas nicht erlaubt ist. Duldung bedeutet: Man findet etwas vielleicht nicht gut, unternimmt aber nichts dagegen oder lässt es vorübergehend zu. Deshalb ist Duldung keine echte Erlaubnis. Der Unterschied ist wichtig: Bei einem Verbot wird etwas aktiv untersagt, bei einer Duldung wird es hingenommen.

Die Duldung der kleinen Fehler führte später zu größeren Problemen.
Seit Montag gilt ein Verbot für laute Musik nach 22 Uhr.