
durchatmen
Tief und vollständig ein- und ausatmen, oft um sich körperlich zu erholen oder zu beruhigen.
Nachdem er die Treppe hochgelaufen war, musste er erst einmal tief durchatmen.
Loading your saved state.

Tief und vollständig ein- und ausatmen, oft um sich körperlich zu erholen oder zu beruhigen.
Nachdem er die Treppe hochgelaufen war, musste er erst einmal tief durchatmen.

Im übertragenen Sinne eine Pause machen, um sich von Stress oder einer anstrengenden Phase zu erholen und neue Kraft zu sammeln.
Nach den Prüfungen können wir am Wochenende endlich mal richtig durchatmen.
„Durchatmen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „durch“ steht im Hauptsatz am Ende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Atme erst einmal tief durch!
Die Vorsilbe „durch-“ betont hier, dass die Handlung des Atmens vollständig oder intensiv ausgeführt wird. Es geht nicht nur um das normale Atmen, sondern um einen bewussten, tiefen Atemzug.
Nach dem Schreck musste sie erst einmal kräftig durchatmen.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie oft an Zeitangaben, die eine längere Pause beschreiben. Während die wörtliche Bedeutung einen kurzen Moment meint, bezieht sich die übertragene auf eine Erholungsphase wie ein Wochenende oder einen Urlaub.
Nach diesem stressigen Projekt brauchen wir alle eine Pause zum Durchatmen.
Durchatmen und aufatmen können beide mit einem tiefen Atemzug nach Stress verbunden sein. „Durchatmen“ betont das bewusste Atmen oder eine Erholungspause, während „aufatmen“ die Erleichterung nach einer Sorge, Anspannung oder Gefahr ausdrückt. Für eine Beruhigungspause passt „durchatmen“, nach einer guten Nachricht eher „aufatmen“.

Nach der langen Besprechung ging ich kurz hinaus, um durchzuatmen.
Als die Prüfung vorbei war, konnten alle erleichtert aufatmen.