aufatmen
Erleichterung empfinden, nachdem eine Sorge, Anspannung oder Gefahr vorüber ist. Dies äußert sich oft in einem tiefen, hörbaren Ausatmen.
Als sie hörte, dass die Prüfung bestanden war, konnte sie endlich aufatmen.

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Erleichterung empfinden, nachdem eine Sorge, Anspannung oder Gefahr vorüber ist. Dies äußert sich oft in einem tiefen, hörbaren Ausatmen.
Als sie hörte, dass die Prüfung bestanden war, konnte sie endlich aufatmen.

„Aufatmen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Nach der schweren Prüfung atmeten alle Studenten auf.
Das Verb besteht aus „auf“ und „atmen“. Während „atmen“ nur die körperliche Handlung beschreibt, fügt „auf“ die emotionale Bedeutung von Erleichterung und dem Ende einer Anspannung hinzu.
Die ganze Familie atmete auf, als der Arzt gute Nachrichten brachte.
Oft wird der Grund für die Erleichterung in einem Nebensatz mit Konjunktionen wie „als“, „nachdem“ oder „weil“ genannt.
Sie atmete erleichtert auf, nachdem sie ihre verlorene Brieftasche wiedergefunden hatte.
„durchatmen“ und „aufatmen“ haben beide mit Atmen und Entspannung zu tun. „durchatmen“ benutzt man, wenn man tief atmet oder sich eine kurze Pause nimmt, um ruhiger zu werden. „aufatmen“ benutzt man, wenn eine Sorge vorbei ist und man Erleichterung spürt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft nach Stress vorkommen. Der Unterschied ist: Bei „durchatmen“ beruhigt man sich aktiv. Bei „aufatmen“ reagiert man erleichtert, weil etwas gut ausgegangen ist.

Nach der sicheren Landung haben alle im Flugzeug aufgeatmet.
Vor dem Termin atmet ihr kurz durch und geht dann ruhig ins Zimmer.