durchdenken
Über eine Sache, ein Problem oder einen Plan intensiv und von allen Seiten nachdenken, um alle Aspekte und Konsequenzen zu erfassen.
Bevor wir investieren, müssen wir die Risiken sorgfältig durchdenken.

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Über eine Sache, ein Problem oder einen Plan intensiv und von allen Seiten nachdenken, um alle Aspekte und Konsequenzen zu erfassen.
Bevor wir investieren, müssen wir die Risiken sorgfältig durchdenken.

„Durchdenken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „durch-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne „ge-“ gebildet: „durchdacht“.
Ich durchdenke deinen Vorschlag noch einmal in Ruhe.
Das Verb „durchdenken“ ist transitiv und benötigt immer ein Akkusativobjekt. Dieses Objekt ist die Sache, über die man intensiv nachdenkt.
Wir müssen den gesamten Plan noch einmal durchdenken.
Man durchdenkt typischerweise abstrakte oder komplexe Dinge. Häufige Objekte sind „ein Plan“, „ein Konzept“, „ein Problem“, „die Folgen“ oder „die Konsequenzen“.
Hast du auch die möglichen Konsequenzen durchdacht?
„überlegen“ und „durchdenken“ bedeuten beide, dass man sich mit einer Sache im Kopf beschäftigt. „überlegen“ ist allgemeiner und oft weniger intensiv. Man überlegt zum Beispiel, was man tun soll oder welche Möglichkeit besser ist. „durchdenken“ bedeutet, dass man eine Sache genauer und von mehreren Seiten betrachtet. Dabei achtet man auch auf Folgen und mögliche Probleme. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide beim Planen und Entscheiden vorkommen. Als Merksatz: Man überlegt eine Entscheidung, aber man durchdenkt einen Plan gründlich.

Der Mitarbeiter durchdenkt den neuen Ablauf, bevor er ihn dem Team erklärt.
Vor dem Termin überlegt er, welche Fragen er stellen will.