überlegen
Über etwas nachdenken, um zu einer Entscheidung oder einem Ergebnis zu kommen; etwas erwägen.
Ich muss mir noch überlegen, ob ich das Angebot annehme.

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Über etwas nachdenken, um zu einer Entscheidung oder einem Ergebnis zu kommen; etwas erwägen.
Ich muss mir noch überlegen, ob ich das Angebot annehme.

„Überlegen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ wird nicht vom Stamm getrennt und ist unbetont. Das Partizip II wird daher ohne „ge-“ gebildet: „überlegt“.
Sie überlegt, was sie tun soll.
Sehr oft wird „überlegen“ reflexiv mit einem Dativpronomen verwendet: „sich (Dativ) etwas überlegen“. Dies betont, dass die Person für sich selbst nachdenkt oder eine Idee entwickelt.
Ich überlege mir gerade einen neuen Plan.
Auf „überlegen“ folgt oft ein Nebensatz mit einem Fragewort (was, wie, ob) oder eine Infinitivkonstruktion mit „zu“, um die Gedanken oder Optionen auszudrücken.
Er überlegt, ob er das Jobangebot annehmen soll.
Die Redewendung „es sich anders überlegen“ bedeutet, seine Meinung zu ändern. Die Pronomen „es“ und „sich“ sind dabei feste Bestandteile der Konstruktion.
Gestern wollte sie noch zu Hause bleiben, aber heute hat sie es sich anders überlegt.
„sich fragen“ und „überlegen“ haben beide mit Denken zu tun. „sich fragen“ benutzt man, wenn man innerlich eine Frage hat oder unsicher ist. Oft könnte man die Frage direkt mit „warum“, „ob“ oder „wie“ formulieren. „überlegen“ benutzt man, wenn man nachdenkt, um eine Entscheidung oder Lösung zu finden. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide im Kopf passieren. Praktisch: Wenn du eine innere Frage hast, passt „sich fragen“. Wenn du eine Möglichkeit prüfst oder eine Entscheidung vorbereitest, passt „überlegen“ besser.

Nach der Arbeit überlegt er, ob er am Wochenende lernen oder Freunde treffen soll.
Mein Bruder fragt sich, ob er den Termin wirklich richtig verstanden hat.