In Bezug auf Fähigkeiten, Leistung, Rang oder Qualität gleichwertig sein. Es wird oft verwendet, um Gegner oder Konkurrenten zu beschreiben, die auf demselben Niveau sind.
beispiel
Die beiden Finalisten waren sich in dem spannenden Match absolut ebenbürtig.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort besteht aus „eben“ (gleich, auf gleicher Höhe) und „bürtig“ (abgeleitet von „Geburt“). Ursprünglich beschrieb es Personen von gleichem adligem Stand, heute bedeutet es allgemein „gleichwertig“ in Bezug auf Fähigkeiten.
BEISPIEL
Er suchte einen ebenbürtigen Diskussionspartner.
Verwendung mit Dativ
Wenn man ausdrücken möchte, wem jemand ebenbürtig ist, wird die Präposition „an“ mit Dativ oder direkt der Dativ verwendet. Die Konstruktion „jemandem ebenbürtig sein“ ist sehr häufig.
BEISPIEL
Die junge Spielerin war ihrer erfahrenen Gegnerin absolut ebenbürtig.
Typische Verbindungen
Das Adjektiv wird oft im Kontext von Wettbewerb und Konkurrenz verwendet. Häufige Kombinationen sind „ein ebenbürtiger Gegner“, „ein ebenbürtiger Konkurrent“ oder „ein ebenbürtiger Partner“.
BEISPIEL
Im Finale trafen zwei ebenbürtige Mannschaften aufeinander.
Vergleichen mit
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ebenbürtig vs gleich
„gleich“ und „ebenbürtig“ können beide ausdrücken, dass zwei Personen oder Dinge auf demselben Niveau stehen. „gleich“ ist allgemeiner und kann sich auf Wert, Rechte, Rang oder Bedeutung beziehen. „ebenbürtig“ benutzt man vor allem, wenn man Fähigkeiten, Leistung oder Stärke vergleicht. Es klingt besonders natürlich bei Gegnern, Konkurrenten oder Personen, die sich in einem Wettbewerb messen. „Ebenbürtig“ bedeutet also nicht einfach „gleich“, sondern „gleich stark“ oder „auf demselben Niveau“.
ebenbürtig
Im Finale war die junge Spielerin ihrer Gegnerin ebenbürtig.