
einflößen
Jemandem eine Flüssigkeit langsam in den Mund geben, meist mit einem Löffel oder Tropfen für Tropfen.
Die Pflegerin flößte dem Patienten vorsichtig die Medizin ein.
einflößen – flößte ein – hat eingeflößt
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Jemandem eine Flüssigkeit langsam in den Mund geben, meist mit einem Löffel oder Tropfen für Tropfen.
Die Pflegerin flößte dem Patienten vorsichtig die Medizin ein.

Bei jemandem ein bestimmtes Gefühl oder eine bestimmte Haltung hervorrufen oder fest verankern.
Sein entschlossener Auftritt flößte den Gegnern Respekt ein.
| ich | flöße ein |
|---|---|
| du | flößt ein |
| er/sie/es | flößt ein |
| wir | flößen ein |
| ihr | flößt ein |
| sie | flößen ein |
| ich | flößte ein |
|---|---|
| du | flößtest ein |
| er/sie/es | flößte ein |
| wir | flößten ein |
| ihr | flößtet ein |
| sie | flößten ein |
| ich | habe eingeflößt |
|---|---|
| du | hast eingeflößt |
| er/sie/es | hat eingeflößt |
| wir | haben eingeflößt |
| ihr | habt eingeflößt |
| sie | haben eingeflößt |
| du | flöße ein! flöß ein! |
|---|---|
| ihr | flößt ein! |
| Sie | flößen Sie ein! |
| ich | hatte eingeflößt |
|---|---|
| du | hattest eingeflößt |
| er/sie/es | hatte eingeflößt |
| wir | hatten eingeflößt |
| ihr | hattet eingeflößt |
| sie | hatten eingeflößt |
| ich | werde einflößen |
|---|---|
| du | wirst einflößen |
| er/sie/es | wird einflößen |
| wir | werden einflößen |
| ihr | werdet einflößen |
| sie | werden einflößen |
| ich | flöße ein |
|---|---|
| du | flößest ein |
| er/sie/es | flöße ein |
| wir | flößen ein |
| ihr | flößet ein |
| sie | flößen ein |
Für die indirekte Rede.
| ich | flößte ein |
|---|---|
| du | flößtest ein |
| er/sie/es | flößte ein |
| wir | flößten ein |
| ihr | flößtet ein |
| sie | flößten ein |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | einflößen |
|---|---|
| mit zu | einzuflößen |
| Partizip I | einflößend |
| Partizip II | eingeflößt |
„Einflößen“ ist ein trennbares Verb: Im Hauptsatz steht „ein“ am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen Vorsilbe und Verbteil.
Der Vater flößte dem erschöpften Wanderer vorsichtig warmen Tee ein.
Er wusste, dass seine Drohungen ihr Angst einflößten.
Es war schwierig, dem Patienten die Flüssigkeit einzuflößen.
Die Person, die etwas erhält oder bei der ein Gefühl entsteht, steht meist im Dativ. Die Flüssigkeit oder das hervorgerufene Gefühl steht im Akkusativ: jemandem etwas einflößen.
Der Arzt flößte dem Patienten einen Schluck Wasser ein.
Ihr ruhiges Verhalten flößte den Kindern Vertrauen ein.
In der konkreten Bedeutung steht „einflößen“ besonders häufig mit Flüssigkeiten wie Medizin, Wasser oder Tropfen. Die Flüssigkeit wird dabei meistens vorsichtig und langsam gegeben.
Die Pflegerin flößte dem verletzten Vogel einige Tropfen Wasser ein.
In der übertragenen Bedeutung verbindet sich „einflößen“ häufig mit Gefühlen oder Haltungen wie Respekt, Angst, Vertrauen und Mut. Diese Wörter stehen als Akkusativobjekt nach dem Verb.
Seine ruhige Stimme flößte den Zuhörern Vertrauen ein.