
eingenommen sein von
Von jemandem oder etwas stark beeindruckt oder begeistert sein und deshalb eine sehr gute Meinung davon haben.
Sie ist von seiner freundlichen Art sehr eingenommen.
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Von jemandem oder etwas stark beeindruckt oder begeistert sein und deshalb eine sehr gute Meinung davon haben.
Sie ist von seiner freundlichen Art sehr eingenommen.

Eine ablehnende Haltung oder ein Vorurteil gegenüber jemandem oder etwas haben; voreingenommen sein.
Der Lehrer war von Anfang an gegen den neuen Schüler eingenommen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an eingenommen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an eingenommen.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an eingenommen.
„Eingenommen“ ist ursprünglich das Partizip II von „einnehmen“, wird hier aber als Adjektiv mit „sein“ gebraucht. Die Präposition zeigt die Haltung: Mit „von“ ist sie positiv, mit „gegen“ ablehnend.
Der Professor war von ihrer Arbeit sofort eingenommen.
Viele Kollegen waren gegen den neuen Chef eingenommen, bevor sie ihn überhaupt kannten.
Die Person oder Sache, die einen begeistert, wird mit „von“ und Dativ angeschlossen. Das typische Muster lautet „von jemandem oder etwas eingenommen sein“.
Die Gäste waren von dem jungen Musiker sehr eingenommen.
Die feste Verbindung „von sich selbst eingenommen sein“ ist kritisch gemeint: Die Person hat eine übertrieben gute Meinung von sich. Achte deshalb darauf, auf wen sich „von“ bezieht.
Seit seinem Erfolg ist er so von sich selbst eingenommen, dass er niemandem mehr zuhört.