die Einsamkeit
Das Gefühl, allein und von anderen getrennt zu sein, oft verbunden mit Traurigkeit oder einem Gefühl des Verlassenseins.
Nach dem Tod ihres Mannes litt sie sehr unter der Einsamkeit.

Einsamkeit
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Das Gefühl, allein und von anderen getrennt zu sein, oft verbunden mit Traurigkeit oder einem Gefühl des Verlassenseins.
Nach dem Tod ihres Mannes litt sie sehr unter der Einsamkeit.

„Einsamkeit“ ist ein Nomen, das vom Adjektiv „einsam“ abgeleitet ist. Die Endung „-keit“ wird im Deutschen häufig verwendet, um aus Adjektiven abstrakte Nomen zu bilden, die einen Zustand oder eine Eigenschaft beschreiben.
Er fühlte sich einsam, also litt er unter Einsamkeit.
Ob die negative oder positive Bedeutung gemeint ist, erkennt man am Kontext. Verben wie „leiden unter“ oder „fürchten“ deuten auf das negative Gefühl hin, während Verben wie „genießen“, „suchen“ oder „wählen“ auf die gewollte Abgeschiedenheit verweisen.
Viele alte Menschen leiden unter Einsamkeit.
Im Zusammenhang mit dem negativen Gefühl wird „Einsamkeit“ oft mit der Präposition „unter“ verwendet, wie in „unter Einsamkeit leiden“. Auch Ausdrücke wie „die Einsamkeit bekämpfen“ oder „Angst vor der Einsamkeit haben“ sind typisch.
Er hat Angst vor der Einsamkeit im Alter.
„die Gesellschaft“ und „die Einsamkeit“ bilden einen Gegensatz, wenn es um Nähe zu anderen Menschen geht. „Gesellschaft“ meint hier, dass man mit anderen zusammen ist oder ihre Nähe hat. „Einsamkeit“ meint, dass man allein ist oder sich von anderen getrennt fühlt. Sie kann traurig sein, aber auch ruhig und bewusst gewählt. Wenn man also „Gesellschaft sucht“, möchte man nicht allein sein.

Auf der langen Reise spürte Tom zum ersten Mal echte Einsamkeit.
Nach dem Umzug freute sich Maria über die Gesellschaft ihrer neuen Nachbarn.