
sich einschleimen
Sich durch übertriebene Freundlichkeit oder Schmeichelei bei jemandem beliebt machen, um einen Vorteil zu bekommen.
Er versucht, sich beim Chef einzuschleimen.
sich einschleimen – schleimte sich ein – hat sich eingeschleimt immer mit sich
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Sich durch übertriebene Freundlichkeit oder Schmeichelei bei jemandem beliebt machen, um einen Vorteil zu bekommen.
Er versucht, sich beim Chef einzuschleimen.
| ich | schleime mich ein |
|---|---|
| du | schleimst dich ein |
| er/sie/es | schleimt sich ein |
| wir | schleimen uns ein |
| ihr | schleimt euch ein |
| sie | schleimen sich ein |
| ich | schleimte mich ein |
|---|---|
| du | schleimtest dich ein |
| er/sie/es | schleimte sich ein |
| wir | schleimten uns ein |
| ihr | schleimtet euch ein |
| sie | schleimten sich ein |
| ich | habe mich eingeschleimt |
|---|---|
| du | hast dich eingeschleimt |
| er/sie/es | hat sich eingeschleimt |
| wir | haben uns eingeschleimt |
| ihr | habt euch eingeschleimt |
| sie | haben sich eingeschleimt |
| du | schleim dich ein! |
|---|---|
| ihr | schleimt euch ein! |
| Sie | schleimen Sie sich ein! |
| ich | hatte mich eingeschleimt |
|---|---|
| du | hattest dich eingeschleimt |
| er/sie/es | hatte sich eingeschleimt |
| wir | hatten uns eingeschleimt |
| ihr | hattet euch eingeschleimt |
| sie | hatten sich eingeschleimt |
| ich | werde mich einschleimen |
|---|---|
| du | wirst dich einschleimen |
| er/sie/es | wird sich einschleimen |
| wir | werden uns einschleimen |
| ihr | werdet euch einschleimen |
| sie | werden sich einschleimen |
| ich | schleime mich ein |
|---|---|
| du | schleimest dich ein |
| er/sie/es | schleime sich ein |
| wir | schleimen uns ein |
| ihr | schleimet euch ein |
| sie | schleimen sich ein |
Für die indirekte Rede.
| ich | schleimte mich ein |
|---|---|
| du | schleimtest dich ein |
| er/sie/es | schleimte sich ein |
| wir | schleimten uns ein |
| ihr | schleimtet euch ein |
| sie | schleimten sich ein |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | sich einschleimen |
|---|---|
| mit zu | sich einzuschleimen |
| Partizip I | einschleimend |
| Partizip II | eingeschleimt |
„Einschleimen“ ist trennbar: Im Hauptsatz steht „ein“ am Ende, im Nebensatz bleibt es mit dem Verb verbunden. Beim Infinitiv mit „zu“ wird „zu“ zwischen „ein“ und „schleimen“ eingefügt.
Er schleimt sich ständig bei der Abteilungsleiterin ein.
Alle merken, dass er sich bei der Abteilungsleiterin einschleimt.
Er versucht ständig, sich bei der Abteilungsleiterin einzuschleimen.
Das Muster lautet „sich bei jemandem einschleimen“: Das Reflexivpronomen steht im Akkusativ, die Person nach „bei“ im Dativ. Das Reflexivpronomen muss zum Subjekt passen.
Du musst dich bei deinem Chef nicht einschleimen, um beruflich weiterzukommen.
„Sich einschleimen“ ist umgangssprachlich und deutlich abwertend. Wer es über jemanden sagt, stellt dessen Freundlichkeit als unehrlich dar; direkt an die Person gerichtet kann es verletzend wirken.
Du schleimst dich doch nur bei mir ein, weil du mein Auto ausleihen willst!