der Einsiedler
Eine Person, die sich aus persönlichen oder religiösen Gründen von der Gesellschaft zurückzieht und an einem abgelegenen Ort in Abgeschiedenheit lebt; ein Eremit.
Der alte Einsiedler lebte allein in einer kleinen Hütte tief im Wald.

Einsiedler
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Eine Person, die sich aus persönlichen oder religiösen Gründen von der Gesellschaft zurückzieht und an einem abgelegenen Ort in Abgeschiedenheit lebt; ein Eremit.
Der alte Einsiedler lebte allein in einer kleinen Hütte tief im Wald.

Das Wort leitet sich von „ein“ (allein) und „siedeln“ (wohnen, sich niederlassen) ab. Ein Einsiedler ist also wörtlich eine Person, die allein siedelt oder lebt.
Er entschied sich, als Einsiedler in den Bergen zu leben.
Häufige Verben in Verbindung mit „Einsiedler“ sind „als Einsiedler leben“ oder „zum Einsiedler werden“, um den Zustand oder die Veränderung zu beschreiben.
Mein Onkel ist nach seiner Pensionierung ein echter Einsiedler geworden.
Die wörtliche Bedeutung (m01) bezieht sich oft auf einen religiösen oder spirituellen Kontext in der Abgeschiedenheit der Natur. Die übertragene, umgangssprachliche Bedeutung (m02) beschreibt einfach eine Person mit wenig Sozialkontakt im Alltag.
Er verlässt kaum das Haus und trifft keine Freunde – er lebt wie ein Einsiedler.
„der Außenseiter“ und „der Einsiedler“ können beide mit wenig Kontakt zu anderen Menschen zu tun haben. Trotzdem beschreiben sie verschiedene Situationen. Ein Außenseiter ist in einer Gruppe oder Gesellschaft nicht richtig integriert; oft entscheiden auch die anderen, dass er nicht dazugehört. Ein Einsiedler lebt bewusst oder sehr stark zurückgezogen und ist oft allein. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide Personen sozial isoliert wirken können. Merke: „Außenseiter“ beschreibt die Position zu einer Gruppe, „Einsiedler“ beschreibt die zurückgezogene Lebensweise.

Nach dem Umzug lebte der alte Mann fast wie ein Einsiedler am Rand des Dorfes.
Der neue Schüler wurde zum Außenseiter, weil die anderen ihn kaum ansprachen.