einsperren
Jemanden oder ein Tier in einen Raum oder Behälter schließen, sodass er oder es nicht mehr herauskann. Dies geschieht oft gegen den Willen der Person oder des Tieres.
Der Dieb wurde gefasst und sofort in eine Zelle eingesperrt.

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Jemanden oder ein Tier in einen Raum oder Behälter schließen, sodass er oder es nicht mehr herauskann. Dies geschieht oft gegen den Willen der Person oder des Tieres.
Der Dieb wurde gefasst und sofort in eine Zelle eingesperrt.

„Einsperren“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen bleibt das Verb zusammen.
Der Wärter sperrt den Gefangenen ein.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „ein-“ und dem Verb „sperren“ (abschließen, blockieren) zusammen. Die Vorsilbe „ein-“ verdeutlicht die Bewegung in einen geschlossenen Raum hinein.
Aus Versehen hat er die Katze im Keller eingesperrt.
Wenn der Ort genannt wird, verwendet man die Präposition „in“. Die Bewegung in den Ort hinein erfordert den Akkusativ, der Zustand im Ort den Dativ.
Er wurde in sein Zimmer eingesperrt.
Das Verb kann reflexiv verwendet werden: „sich einsperren“. Das Reflexivpronomen steht im Akkusativ. Dies beschreibt meist eine freiwillige Handlung, um allein zu sein.
Ich sperre mich jetzt eine Stunde ein, um das Buch zu Ende zu lesen.
„befreien“ und „einsperren“ beschreiben entgegengesetzte Handlungen. „einsperren“ bedeutet, dass jemand oder ein Tier in einem Raum oder Behälter eingeschlossen wird und nicht herauskann. „befreien“ bedeutet, dass man jemanden oder etwas aus so einer Lage wieder herauslöst. Die Wörter passen besonders gut zusammen, wenn es um Gefangenschaft oder eine körperliche Einschränkung geht. Einfach gesagt: Beim Einsperren kommt jemand nicht hinaus, beim Befreien kommt jemand wieder frei.

Das Kind sperrt den Hamster nicht in die kleine Kiste ein.
Im Park befreit ein Mann den Vogel vorsichtig aus dem Netz.