Ekel
Ein veraltender Ausdruck, der beschreibt, dass jemand Ekel oder starken Widerwillen empfindet. Wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, oft in der Wendung 'jemandem ist ekel vor etwas'.
Mir ist ekel vor diesem scheinheiligen Verhalten.

Ekel
Loading your saved state.
Ein veraltender Ausdruck, der beschreibt, dass jemand Ekel oder starken Widerwillen empfindet. Wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, oft in der Wendung 'jemandem ist ekel vor etwas'.
Mir ist ekel vor diesem scheinheiligen Verhalten.

Das Adjektiv „ekel“ wird nicht vor einem Nomen verwendet. Es steht in einer festen Struktur mit dem Verb „sein“: Einer Person (im Dativ) ist ekel vor einer Sache (im Dativ).
Ihm war ekel vor der Kälte und dem Schmutz.
Diese Form ist veraltet und wird in der modernen Alltagssprache kaum noch verwendet. Man findet sie hauptsächlich in älterer Literatur.
Dem alten Mann war ekel vor der lauten Musik.
Das Wort gehört zur Familie von „der Ekel“ (das Gefühl des Widerwillens) und dem häufigeren Adjektiv „eklig“. Das Verständnis des Nomens hilft, die Bedeutung von „ekel“ zu erschließen.
Der Anblick der Spinnen erfüllte sie mit Ekel.
„übel“ und „ekel“ können beide mit starkem Widerwillen oder einem schlechten Gefühl zu tun haben. „übel“ benutzt man, wenn jemandem schlecht ist oder wenn Geruch oder Geschmack sehr unangenehm sind. „ekel“ beschreibt, dass jemand Ekel vor etwas empfindet, ist aber veraltend und kommt fast nur in der Wendung „jemandem ist ekel vor etwas“ vor. Die Wörter können verwechselt werden, weil Ekel auch Übelkeit auslösen kann. Im heutigen Alltag sagt man meistens „mir ist übel“ oder „ich ekle mich vor ...“; „mir ist ekel vor ...“ klingt altmodisch.

Nora ist ekel vor dem verdorbenen Essen.
Mir ist übel, weil der Fisch so stark riecht.