
Ekel
Ein veraltender Ausdruck, der beschreibt, dass jemand Ekel oder starken Widerwillen empfindet. Wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, oft in der Wendung 'jemandem ist ekel vor etwas'.
Mir ist ekel vor diesem scheinheiligen Verhalten.
Ekel
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Ein veraltender Ausdruck, der beschreibt, dass jemand Ekel oder starken Widerwillen empfindet. Wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, oft in der Wendung 'jemandem ist ekel vor etwas'.
Mir ist ekel vor diesem scheinheiligen Verhalten.
Das Adjektiv „ekel“ wird nicht vor einem Nomen verwendet. Es steht in einer festen Struktur mit dem Verb „sein“: Einer Person (im Dativ) ist ekel vor einer Sache (im Dativ).
Ihm war ekel vor der Kälte und dem Schmutz.
Diese Form ist veraltet und wird in der modernen Alltagssprache kaum noch verwendet. Man findet sie hauptsächlich in älterer Literatur.
Dem alten Mann war ekel vor der lauten Musik.
Das Wort gehört zur Familie von „der Ekel“ (das Gefühl des Widerwillens) und dem häufigeren Adjektiv „eklig“. Das Verständnis des Nomens hilft, die Bedeutung von „ekel“ zu erschließen.
Der Anblick der Spinnen erfüllte sie mit Ekel.
„Der Ekel“ bezeichnet vor allem den empfundenen starken Widerwillen, oft als körperliche Reaktion. „Der Abscheu“ ist stärker und kann sich auch gegen eine Person, Handlung oder deren moralische Seite richten. Verwende „Ekel“ für die unmittelbare Reaktion und „Abscheu“ für tiefe, umfassendere Abneigung.

Mir ist Ekel vor dem verdorbenen Essen in der Schüssel.
Sie empfand tiefen Abscheu vor der grausamen Behandlung der Tiere.