
jemandem entfahren
Von einem Laut oder einer Äußerung: unwillkürlich oder unbeabsichtigt aus jemandes Mund kommen.
Als sie die Schlange entdeckte, entfuhr ihr ein spitzer Schrei.
entfahren – entfuhr – ist entfahren
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Von einem Laut oder einer Äußerung: unwillkürlich oder unbeabsichtigt aus jemandes Mund kommen.
Als sie die Schlange entdeckte, entfuhr ihr ein spitzer Schrei.
| ich | entfahre |
|---|---|
| du | entfährst |
| er/sie/es | entfährt |
| wir | entfahren |
| ihr | entfahrt |
| sie | entfahren |
| ich | entfuhr |
|---|---|
| du | entfuhrst |
| er/sie/es | entfuhr |
| wir | entfuhren |
| ihr | entfuhrt |
| sie | entfuhren |
| ich | bin entfahren |
|---|---|
| du | bist entfahren |
| er/sie/es | ist entfahren |
| wir | sind entfahren |
| ihr | seid entfahren |
| sie | sind entfahren |
| du | entfahre! entfahr! |
|---|---|
| ihr | entfahrt! |
| Sie | entfahren Sie! |
| ich | war entfahren |
|---|---|
| du | warst entfahren |
| er/sie/es | war entfahren |
| wir | waren entfahren |
| ihr | wart entfahren |
| sie | waren entfahren |
| ich | werde entfahren |
|---|---|
| du | wirst entfahren |
| er/sie/es | wird entfahren |
| wir | werden entfahren |
| ihr | werdet entfahren |
| sie | werden entfahren |
| ich | entfahre |
|---|---|
| du | entfahrest |
| er/sie/es | entfahre |
| wir | entfahren |
| ihr | entfahret |
| sie | entfahren |
Für die indirekte Rede.
| ich | entführe |
|---|---|
| du | entführest entführst |
| er/sie/es | entführe |
| wir | entführen |
| ihr | entführet entführt |
| sie | entführen |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | entfahren |
|---|---|
| mit zu | zu entfahren |
| Partizip I | entfahrend |
| Partizip II | entfahren |
„Entfahren“ beginnt mit der untrennbaren Vorsilbe „ent-“. Die Vorsilbe bleibt auch im Hauptsatz und im Nebensatz mit dem Verb verbunden; im Perfekt steht die Form „entfahren“ ohne zusätzliches „ge-“.
Ihm ist im Gespräch ein leiser Seufzer entfahren.
Er entschuldigte sich, weil ihm ein unbedachtes Wort entfahren war.
Die Person oder der Körperteil, aus dem etwas entkommt, steht häufig im Dativ. Das Entkommende ist dabei das Subjekt des Satzes.
Der alten Frau entfuhr ein überraschter Ausruf.
Seinen Lippen entfuhr ein leiser Fluch.
Subjekt von „entfahren“ ist meist ein Laut oder eine Äußerung, etwa ein Seufzer, ein Schrei, ein Fluch oder ein Lachen. Vor wörtlicher Rede steht oft die unpersönliche Form „es entfuhr ihr“ oder „es entfuhr ihm“.
Ihr entfuhr ein lautes Lachen, als sie die Nachricht hörte.
„Das darf nicht wahr sein!“, entfuhr es ihm.