sich entschließen zu
Nach Überlegung eine Entscheidung treffen, etwas Bestimmtes zu tun. Es drückt einen bewussten und oft endgültigen Entschluss aus.
Sie hat sich entschlossen, nach Berlin zu ziehen.

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Nach Überlegung eine Entscheidung treffen, etwas Bestimmtes zu tun. Es drückt einen bewussten und oft endgültigen Entschluss aus.
Sie hat sich entschlossen, nach Berlin zu ziehen.

Dieses Verb wird fast immer in zwei Mustern verwendet. Entweder folgt „zu“ mit einem Nomen im Dativ oder ein Infinitivsatz mit „zu“: „sich zu etwas entschließen“ oder „sich entschließen, etwas zu tun“.
Er hat sich zu einem radikalen Schritt entschlossen.
„Entschließen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ent-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verbstamm „schließen“ verbunden.
Wann entschließt du dich endlich?
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „ent-“ und dem Stamm „schließen“. Man kann es sich so vorstellen, dass man einen inneren Zustand der Unentschlossenheit beendet – man „ent-schließt“ sich also aus diesem Zustand.
Nach langem Nachdenken entschloss er sich zur Kündigung.
„wählen“ und „sich entschließen zu“ haben beide mit einer Entscheidung zu tun. „wählen“ benutzt man, wenn man aus mehreren Möglichkeiten eine auswählt, zum Beispiel ein Essen, einen Kurs oder einen Weg. „sich entschließen zu“ betont stärker den inneren Entschluss nach einer Überlegung. Danach folgt oft ein Nomen mit „zu“ oder ein Satz mit „dazu“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Entscheidung ausdrücken. Einfach gesagt: Man wählt eine Option, aber man entschließt sich zu einer Handlung oder zu einem Schritt.

Nach langem Nachdenken entschließt sich Maria zu einem Umzug.
Im Restaurant wähle ich heute die Suppe, weil ich nicht viel Hunger habe.