
erben
Geld, Besitz oder Titel von einer Person nach deren Tod erhalten.
Sie hat von ihrer Tante ein kleines Vermögen geerbt.
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Geld, Besitz oder Titel von einer Person nach deren Tod erhalten.
Sie hat von ihrer Tante ein kleines Vermögen geerbt.

Eine genetische Eigenschaft, ein Merkmal oder eine Krankheit von seinen Eltern oder Vorfahren übertragen bekommen.
Er hat die lockigen Haare von seiner Mutter geerbt.
Das Verb „erben“ folgt einem festen Muster: Die Person, die erbt, ist das Subjekt. Das, was geerbt wird, steht im Akkusativ, und die Person, von der geerbt wird, steht im Dativ mit der Präposition „von“.
Er hat das Haus (Akkusativ) von seinen Großeltern (Dativ) geerbt.
„Erben“ gehört zu einer Wortfamilie rund um das Thema Nachlass. „Das Erbe“ ist das, was man erbt (z.B. Geld oder Traditionen), und „der Erbe“ oder „die Erbin“ ist die Person, die erbt.
Nach dem Tod des Königs trat der älteste Sohn das Erbe an.
Der Kontext macht deutlich, welche Bedeutung gemeint ist. Geht es um Geld, Häuser oder Gegenstände, ist die finanzielle Bedeutung gemeint. Geht es um Aussehen, Charakter oder Krankheiten, ist die genetische Bedeutung gemeint.
Mein Bruder hat Omas alte Uhr geerbt.
Erben und vererben beschreiben dieselbe Übertragung aus verschiedener Sicht. Wer einen Besitz nach dem Tod einer Person erhält, erbt ihn. Wer bestimmt, dass der eigene Besitz nach dem Tod an jemand anderen geht, vererbt ihn.

Lena erbt das Haus von ihrem Großvater.
Ihr Großvater vererbt Lena das Haus.