
erblich
Durch die Gene von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben; genetisch bedingt.
Die Neigung zu bestimmten Allergien kann erblich sein.
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Durch die Gene von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben; genetisch bedingt.
Die Neigung zu bestimmten Allergien kann erblich sein.

Durch Erbfolge rechtlich auf eine andere Person übergehend, insbesondere bei Titeln oder Ämtern.
In einer Erbmonarchie ist die Position des Staatsoberhaupts erblich.
Das Adjektiv „erblich“ gehört zur Wortfamilie von „erben“ (to inherit) und „das Erbe“ (the inheritance). Diese Verbindung hilft, beide Bedeutungen – die genetische und die rechtliche – zu verstehen.
Er hat das Haus seiner Großeltern geerbt.
Der Kontext macht die Bedeutung klar. In Verbindung mit Krankheiten, Merkmalen oder Biologie ist die genetische Bedeutung gemeint. Geht es um Titel, Ämter oder Monarchien, ist die rechtliche Bedeutung gemeint.
Manche Charaktereigenschaften sind erblich bedingt.
Im biologischen Kontext wird „erblich“ sehr oft in der festen Kombination „erblich bedingt“ verwendet. Das bedeutet, dass etwas durch die Gene verursacht wird.
Haarausfall ist bei Männern oft erblich bedingt.
In der rechtlichen Bedeutung wird „erblich“ oft mit Nomen wie „Monarchie“, „Titel“ oder „Thronfolge“ kombiniert.
In einer erblichen Monarchie folgt der älteste Sohn dem König auf den Thron.
„Genetisch“ bezeichnet allgemein den Bezug zu Genen oder Erbanlagen und kann auch die Ursache einer Krankheit meinen. „Erblich“ ist enger: Es geht zusätzlich darum, dass ein Merkmal von Eltern an ihre Kinder weitergegeben wird. Verwende „genetisch“ für den Befund und „erblich“, wenn die Weitergabe gemeint ist.

Die Krankheit ist erblich und kann von Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden.
Die Krankheit hat eine genetische Ursache, tritt aber nicht bei jedem Familienmitglied auf.