
erdacht
In der Vorstellung oder durch Nachdenken entstanden; ausgedacht oder erfunden. Bezeichnet etwas, das nicht real ist, sondern im Geist erschaffen wurde.
Die Figur des Sherlock Holmes ist eine vollständig erdachte Gestalt.
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In der Vorstellung oder durch Nachdenken entstanden; ausgedacht oder erfunden. Bezeichnet etwas, das nicht real ist, sondern im Geist erschaffen wurde.
Die Figur des Sherlock Holmes ist eine vollständig erdachte Gestalt.
„Erdacht“ ist das Partizip II des untrennbaren Verbs „erdenken“. Es setzt sich aus der Vorsilbe „er-“ und dem Verb „denken“ zusammen und bedeutet, etwas durch Nachdenken zu erschaffen.
Der Architekt hat sich einen cleveren Plan für das kleine Haus erdacht.
Das Adjektiv beschreibt oft kreative Schöpfungen. Typische Kombinationen sind „eine erdachte Geschichte“, „eine erdachte Figur“ oder „eine erdachte Welt“.
Alle Charaktere in diesem Roman sind frei erdacht.
Um zu betonen, dass etwas reine Fiktion ist, wird „erdacht“ häufig mit Adverbien wie „frei“, „vollständig“ oder „komplett“ kombiniert.
Die Handlung des Films ist nicht historisch, sondern komplett erdacht.
Fiktiv und erdacht können beide eine nicht reale Figur oder Welt bezeichnen. Fiktiv beschreibt vor allem ihren Status innerhalb einer Geschichte oder Darstellung, während erdacht stärker betont, dass jemand sie durch Nachdenken geschaffen hat. Für die Einordnung einer Geschichte passt eher „fiktiv“, für die Entstehung eher „erdacht“.

Die Autorin hat diese Welt für den Roman erdacht.
Die fiktive Welt des Romans hat eigene Regeln.