imaginär
Nur in der Vorstellung oder Fantasie existierend; nicht wirklich.
Als Kind hatte ich einen imaginären Freund, mit dem ich immer gesprochen habe.

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Nur in der Vorstellung oder Fantasie existierend; nicht wirklich.
Als Kind hatte ich einen imaginären Freund, mit dem ich immer gesprochen habe.

Das Wort ‚imaginär‘ ist eng mit dem Nomen ‚die Imagination‘ (Vorstellungskraft) verwandt. Beide Wörter haben ihren Ursprung im lateinischen Wort für ‚Bild‘ oder ‚Vorstellung‘.
Die Geschichte spielt in einer imaginären Welt voller Magie.
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird ‚imaginär‘ oft verwendet, um Dinge zu beschreiben, die nur in der Vorstellung existieren. Typische Kombinationen sind ‚ein imaginärer Freund‘, ‚eine imaginäre Welt‘ oder ‚eine imaginäre Linie‘.
Viele Kinder haben einen imaginären Spielkameraden.
Die mathematische Bedeutung erkennen Sie an Fachwörtern wie ‚Zahl‘, ‚Einheit‘ oder ‚Teil‘. Ohne diesen Kontext ist fast immer die allgemeine Bedeutung ‚nur in der Fantasie existierend‘ gemeint.
Die imaginäre Einheit 'i' ist die Wurzel aus -1.
Diese Bedeutung von ‚imaginär‘ gehört ausschließlich zur Fachsprache der Mathematik. Im Alltag wird sie nicht verwendet.
Im Mathematikunterricht haben wir über imaginäre Zahlen gesprochen.
„wirklich“ und „imaginär“ bilden einen Gegensatz, wenn es darum geht, ob etwas real ist. „wirklich“ meint, dass etwas echt vorhanden ist oder tatsächlich geschieht. „imaginär“ meint, dass etwas nur in der Vorstellung oder Fantasie existiert. „imaginär“ klingt oft etwas gehobener oder sachlicher als „ausgedacht“ und passt gut zu Personen, Orten oder Situationen in Gedanken und Geschichten.

Für ihre Geschichte hat Lena eine imaginäre Stadt erfunden.
Die Gefahr war wirklich, deshalb sind die Gäste sofort gegangen.