
sich erhängen
Sich selbst das Leben nehmen, indem man sich mit einer Schlinge um den Hals aufhängt.
In dem Roman erhängt sich die Hauptfigur aus Verzweiflung auf dem Dachboden.
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Sich selbst das Leben nehmen, indem man sich mit einer Schlinge um den Hals aufhängt.
In dem Roman erhängt sich die Hauptfigur aus Verzweiflung auf dem Dachboden.

Jemanden durch Hängen mit einer Schlinge um den Hals töten, oft als Form der Hinrichtung.
Im Mittelalter wurden viele Verbrecher öffentlich erhängt.
Die Vorsilbe „er-“ ist untrennbar und deutet oft ein finales, manchmal tödliches Ergebnis einer Handlung an. Während „hängen“ nur die Position beschreibt, bedeutet „erhängen“ das Töten durch Hängen.
Der Täter wurde zum Tode durch Erhängen verurteilt.
Die Verwendung des Verbs ändert die Bedeutung komplett. „Sich erhängen“ ist reflexiv und bedeutet Suizid. „Jemanden erhängen“ ist transitiv und bedeutet, eine andere Person zu töten.
Aus Verzweiflung versuchte er, sich zu erhängen.
Wenn man den Ort des Suizids nennt, wird die Präposition „an“ mit Dativ verwendet.
Er hatte gedroht, sich an einem Baum im Garten zu erhängen.
Beide Verben können den Tod durch Hängen mit einer Schlinge ausdrücken. Sich aufhängen ist die umgangssprachliche Form für eine Person, die sich selbst das Leben nimmt; erhängen bezeichnet diesen Vorgang ebenfalls, kann aber auch das Töten einer anderen Person meinen. Für die klare Beschreibung dieses Todes passt erhängen besonders genau.

Die historische Geschichte erzählt von einem Mann, der einen Gefangenen erhängen ließ.
Er nahm sich das Leben, indem er sich in seiner Wohnung aufhängte.