
sich erhoffen
Die Hoffnung oder die zuversichtliche Erwartung haben, dass etwas Positives eintreten oder erreicht werden wird.
Von dem neuen Job erhoffe ich mir mehr Verantwortung und ein besseres Gehalt.
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Die Hoffnung oder die zuversichtliche Erwartung haben, dass etwas Positives eintreten oder erreicht werden wird.
Von dem neuen Job erhoffe ich mir mehr Verantwortung und ein besseres Gehalt.
Das Verb „erhoffen“ ist wegen seiner Vorsilbe „er-“ untrennbar. Der Verbstamm und die Vorsilbe werden in keiner Satzkonstruktion getrennt.
Sie erhoffte sich eine positive Rückmeldung.
Dieses Verb wird fast ausschließlich reflexiv verwendet: „sich etwas erhoffen“. Das Reflexivpronomen „sich“ ist ein fester Bestandteil der Konstruktion und darf nicht weggelassen werden.
Die Mannschaft erhofft sich einen Sieg im nächsten Spiel.
Die Person, die hofft, steht im Nominativ. Das Reflexivpronomen steht im Dativ (mir, dir, sich etc.) und die erhoffte Sache im Akkusativ. Das Muster lautet: Subjekt + erhofft + sich (Dativ) + Objekt (Akkusativ).
Ich erhoffe mir davon eine deutliche Verbesserung.
Um die Quelle der Hoffnung anzugeben, wird die Präposition „von“ mit dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet: „sich etwas von jemandem/etwas erhoffen“.
Von dieser Investition erhoffen wir uns einen hohen Gewinn.
Hoffen und sich erhoffen bezeichnen beide eine positive Erwartung. Der Unterschied liegt vor allem im Satzbau: Man hofft meist auf etwas oder hofft, dass etwas geschieht. Bei sich erhoffen steht das gewünschte Ergebnis typischerweise als Akkusativobjekt.

Ich erhoffe mir eine schnelle Besserung durch die Behandlung.
Ich hoffe auf eine schnelle Besserung durch die Behandlung.